„Alles, was Gemeinschaft aufbaut, ist gut“
05.02.2013 - HÜTTENBERG
Neue Mitarbeiter der Hüttenberger Diakoniestation in einem Gottesdienst mit Pfarrer Ehrhardt vorgestellt
(jow). In einem feierlichen Gottesdienst haben der Volpertshäuser Pfarrer Joachim Grubert und der Vorsitzende der Hüttenberger Diakoniestation Pfarrer Heiko Ehrhardt die neuen hauptamtlichen Mitarbeiter in ihren Dienst eingeführt. Zugleich wurden die alten Mitarbeiter an ihre wichtige Aufgabe in ihrem diakonischen Dienst erinnert. In diesem Jahr waren dies die Schwestern und Pfleger Sybille Albach, Hanna Bröhmer, Karin Schepp-Düfert, Birgit Machleit, Daniela Kreiling, Sabine Braun, Monika Schön, Hilde Hepp, Annelie Fuchs-Vohla, Christel Kohn, Marion Wampers, Mirela Hancu, Meike Kuhner, Renate Reitz, Andrea Misterek, Holger Schmidt, Sabine Schmidt, Michaela Neuhold und Andrea Fuchs.
In seiner Predigt im Rahmen des Gottesdienstes ging Ehrhardt auf das Gleichnis vom Gutsbesitzer ein, bei dem am Ende alle den gleichen Lohn empfangen. Ehrhardt betonte, dass alles das, was Gemeinschaft aufbaue, gut sei. Über den Begriff der Gerechtigkeit ging er auf die Menschenwürde ein. Die Gesellschaft dürfe nicht zulassen, dass Menschen unter unwürdigen Verhältnissen lebten. Es lohne sich, sich dafür einzusetzen. Auch die, die anderen Menschen helfen, müssen auch menschenwürdig leben. Zugleich zeigte er eine himmlische Perspektive auf, denn bei Gott gebe es keinen Unterschied zwischen den Menschen. Die Liturgie feierte Pfarrer Joachim Grubert.
In der anschließenden kleinen Feierstunde dankte Bürgermeister Christof Heller (CDU) dem Pflegepersonal für ihren Einsatz. Die Diakoniestation sei seit 30 Jahren eine feste Einrichtung in der Gemeinde und verrichte einen wichtigen Dienst bei den Pflege- und Hilfsbedürftigen. „In Zeiten einer sich verändernden dörflichen Struktur ist dies zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Die Hilfe ist dort zu sehen, wo sie notwendig ist.“ In Bezug auf Volpertshausen wies Heller auf das Dorferneuerungsprogramm hin. Darin sei man auch bemüht, Projekte zu entwickeln, in denen allen Menschen vor Ort Zeit, Wertschätzung und Verantwortung entgegengebracht werde: „Für ihren Dienst an den Menschen und die große Wertschätzung in der Partnerschaft mit den Bürgern spreche ich Ihnen meinen Dank aus“, betonte Heller. Im Anschluss waren alle Besucher und Mitarbeiter zu einem kleinen Imbiss eingeladen.