Donnerstag, 29. Juli 2010 17:26 Uhr
URL: http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/hochschule/8020111.htm

Gießener Anzeiger

Donnerstag, 29. Juli 2010 17:26 Uhr
Seite drucken
Suche



Inhalt Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zur rechten Spalte
Hochschule 

"Bestürzt" über "Rädelsführer" aus den Reihen der Opposition

10.12.2009 - GIESSEN

Streikplenum wirft Juso-Hochschulgruppe vor, Streik für eigene Zwecke zu missbrauchen

(fod). Das große Plenum der Streikenden an der Justus-Liebig-Universität (JLU) wirft in einer Pressemitteilung der Juso-Hochschulgruppe vor, den aktuell laufenden Bildungsstreik für Wahlkampfzwecke - Ende Januar 2010 stehen die Wahlen zum Studierendenparlament an - zu missbrauchen. Im Mittelpunkt der Kritik steht Juso-Sprecher Patrick Krug und eine von ihm am 3. Dezember im Namen seiner Partei verfasste Pressemitteilung.

In der wird zur Freigabe des Hörsaalgebäudes des Philosophikum II mit dem dortigen Audimax und zur Aufnahme von Verhandlungen mit der Hochschulleitung aufgerufen. Und das, obwohl, wie es heißt, zu diesem Zeitpunkt "Patrick Krug und eine Vielzahl von VertreterInnen der Juso-Hochschulgruppe Gießen über die bereits erfolgten Verhandlungen und die bereits erzielten Ergebnisse informiert" worden seien. Und auch gewusst hätten, dass das Gebäude aufgrund der Verhandlungsergebnisse am Montag, 7. Dezember wieder für den Lehrbetrieb frei gegeben werden sollte.

Überdies wird dem 21-Jährigen unterstellt, seit drei Wochen zu versuchen, "die Streikbewegung politisch zu instrumentalisieren", und zu versuchen, sich selbst an die Spitze der Bewegung zu setzen, womit er die basisdemokratische Legitimation des Streiks unterwander. Als Konsequenz aus diesem "fortgesetzten unsolidarischen Verhalten" wird Krug vom Streikplenum zum Rücktritt von seinem Amt als Referent für Hochschulpolitik beim Allgemeinen Studierendenausschuss (Asta) aufgefordert.

"Befindlichkeiten"Patrick Krug selbst zeigte sich gestern auf Nachfrage "bestürzt" darüber, "dass hier persönliche Befindlichkeiten in den Vordergrund gerückt werden" und "Rädelsführer" aus den Reihen der Oppositionslisten einen Angriff gegen ihn gestartet hätten. Dabei werde mit falschen Behauptungen gearbeitet. Denn die Juso-Hochschulgruppe habe vor Veröffentlichung ihrer Pressemitteilung "nichts" von den Plänen der bevorstehenden Freigabe von Haus A und Audimax gewusst, betonte Krug. Und so habe er keineswegs vor, als Asta-Referent zurückzutreten. Gleichzeitig warnte er, dass ein solches Vorgehen einiger weniger den Erfolg der "Gießener Erklärung" gefährde.

Die Beschuldigungen seitens des Plenums gehen jedoch noch weiter. So wird das Juso-Schreiben als Versuch interpretiert, "die Verhandlungsergebnisse [...] als Ergebnis der eigenen Forderungen zu präsentieren". Statt für Solidarität und Verständnis zu werben, sei versucht worden, "die Studierenden zu spalten und die bestehende Solidarität zu zerstören". Weiterhin stellt man fest, dass die Juso-Hochschulgruppe "zu keiner Zeit maßgeblich an den Protesten beteiligt war" und auch jetzt nicht ist. Auch das weist Patrick Krug als "sachlich falsch" zurück. Sehr wohl seien Vertreter der Jusos mehrmals bei Sitzungen des Planums anwesend gewesen und hätten sich mit Vorschlägen wie etwa einer Freigabe von Haus A eingebracht, berichtete er. "Doch für diesen Vorschlag wurden wir nur ausgebuht", erinnerte sich Krug.

Diesen Artikel ...

Lesezeichen anlegen bei ...

  • Favoriten
  • Mr. Wong
  • Del.icio.us
  • Linkarena
  • Digg
  • Webnews
  • Alltagz
  • Google
  • Yahoo

Bitte loggen Sie sich ein, um einen Kommentar zu diesem Artikel zu verfassen. Bitte registrieren Sie sich, wir wollen nach Möglichkeit keine anonymen Kommentare veröffentlichen. Die Redaktion sichtet jeden Kommentar und entscheidet, ob der Leserkommentar freigeschaltet wird. Beleidigungen, nicht nachprüfbare Behauptungen, erkennbare Unwahrheiten und/oder rassistische Andeutungen führen dazu, dass der Kommentar in jedem Fall nicht freigeschaltet wird - hier kostenlos registrieren.

... oder benutzen Sie unseren Anonym-Zugang: E-Mail-Adresse: anonym. Kennwort: anonym

Die Kommentare sind Meinungen der Verfasser.





Veranstaltungen

Kino

 

Tagesgeld-Vergleich
1 GE Capital Direkt
2,25 %
2 Ikano Bank
2,22 %
3 Bank of Scotland
2,10 %
4 VolkswagenBank direkt
2,00 %
5 ING-Diba
1,90 %
Laufzeit:3 Monate; Betrag 10.000 EURO
Festgeld-Vergleich
1 Berl. Bau-& Wohnungsg.
2,50 %
2 Autobank
2,07 %
3 Oyak Anker Bank
2,00 %
4 Ziraat-Bank
2,00 %
5 Sparda-Bank Hamburg
2,00 %
Laufzeit:12 Monate; Betrag 10.000 EURO
Ratenkredit-Vergleich
1 PSD Bank Hannover
4,91 %
2 Ikano Bank
4,99 %
3 PSD Bank Westf.-Lippe
4,99 %
4 PSD Berlin-Brandenburg
5,11 %
5 Sparda Südwest (Rhe...
5,11 %
Laufzeit:36 Monate; Betrag 10.000 EURO
Baugeld-Vergleich
1 Volksbank Münster
3,35 %
2 Huk-Coburg
3,45 %
3 Hypovereinsbank
3,46 %
4 Allianz Lebensvers.
3,50 %
5 Deutsche Bank
3,50 %
Laufzeit:10 Jahre; Betrag 100.000 EURO

Wetter

Mehr Wetter

Abstimmung

Reform der Bundeswehr: Sind Sie für die Abschaffung der Wehrpflicht?




Videos

Specials

Zeitungstreff

Logo zum Special "Zeitungstreff"

E-Paper

Ausgabe vom Donnerstag, 29.07.2010

Weitere Sonderthemen


Fuß Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zurück zum Inhalt | Zurück zur rechten Spalte
Ende der Seite Zurück zum Service | Zurück zu den Verlagsservices | Zurück zur Navigation | Zurück zum Inhalt | Zurück zur rechten Spalte
0.526845932007 Sekunden