(vb). Auch der Gemeindevorstand hat nach Aussagen von Bürgermeister Erhard Reinl Bedenken wegen des geplanten Baus eines Mobilfunkmastes am Regenrückhaltebecken zwischen Alten-Buseck und Trohe. Zu dem Thema hatte Erich Hof (SPD) in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung eine Anfrage gestellt. Er beklagte den Standort, der sich nur wenige hundert Meter vom Troher Kindergarten und der Alten-Busecker Straße "Am Boxacker" befinde und fragte nach Alternativen. Laut Reinl hat der Gemeindevorstand bereits vor der Anfrage von Hof an den Betreiber O2 geschrieben. Der Standort werde als kritisch angesehen, da er sich zu dicht am Kindergarten Trohe, an dem Baugebiet in Alten-Buseck und dem geplanten Baugebiet in Trohe befinde. In dem Brief wird ein Standort weiter östlich empfohlen. Eine Antwort habe es von O2 bisher noch nicht gegeben, so Reinl. Laut O2 sei ein 20 Meter hoher Schleuderbetonmast geplant. Genaue Planungsdaten lägen noch nicht vor, da es sich momentan nur um eine Standortauswahl zur optimalen Netzabdeckung handele. Zur Sendeleistung könne ebenfalls noch nichts gesagt werden, da noch nicht feststehe, welche Technik verbaut werden solle. Reinl wies indirekt darauf hin, dass die Gemeinde auf eine Genehmigung keinen Einfluss hat, als er erklärte, dass die Bundesnetzagentur die Betriebserlaubnis erteile.