Für 560 000 Euro Mehrzweckhalle umfassend saniert
01.11.2011 - LICH
Mit Themenabend Gebäude der Evangelischen Stiftung Arnsburg wiedereröffnet - Jugendliche präsentierten eigenen Film - Trommelworkshop
(elf). Die „neue alte“ Mehrzweckhalle der Evangelischen Stiftung Arnsburg in Lich ist fertig. Parallel zu den Feierlichkeiten, die anlässlich der Einweihung sowie der Schlüsselübergabe stattfanden, zeigten Mitarbeiter und Jugendliche der Einrichtung, was man in der Halle alles machen kann. So fand etwa im Rahmen eines Afrikaabends ein Trommelworkshop statt. Außerdem zeigten die Veranstalter erstmalig den etwa 16-minütigen Film „Togetherness - Viele Sprachen, eine Stimme!“, den Jugendliche der Stiftung gemeinsam mit Jugendlichen auf dem afrikanischen Kontinent, genauer gesagt in Südafrika, gedreht hatten (der Anzeiger berichtete). Zudem gab es schmackhafte exotische Gerichte, wie etwa eine Erdnusssuppe. An den Wänden der Halle waren zudem Informationsstände über Unterstützungsmöglichkeiten für Afrika aufgebaut.
Viel Platz
In der renovierten und sanierten Halle schafften die Veranstalter ihr Programm spielend. So ist die neue Halle mit über 100 Sitzmöglichkeiten ausgestattet und verfügt über einen Beamer. Dank diesem war es auch kein Problem, den Film zu zeigen. In den neuen Gerätekammern war zudem Platz für den Trommelworkshop mit Amadabo Diallo, der gleich mit den ersten rhythmischen Schlägen an die zehn Kinder vom Trommeln begeistern konnte und ein Mitmachkonzert auf die Beine stellte. Positiv: Die Mehrzweckhalle hat nun auch eine Toilettenanlage. Fakten zum Thema Sanierung hielt Architektin Karla Seidel bereit. Das Gebäude sei vor allem energetisch saniert worden, erklärte sie. So wurden einerseits das Dach, zum anderen die Außenwände gedämmt und neue isolierte Fenster eingesetzt. Wie die Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Arnsburg, Dr. Christiane zu Solms-Hohensolms-Lich, und Reiner Philipp, Vorstand der Einrichtung, berichteten, biete die sanierte Halle nun über 150 Quadratmeter Fläche. An reinen Baukosten seien 480 000 Euro angefallen. Mit Ausstattung sei man auf 560 000 Euro gekommen, so der Vorstand.
Kurze Bauzeit
Vor rund zwei Jahren sei der Entschluss zur Maßnahme gefasst worden, sagte Seidel. Im Juni vergangenen Jahres sei der Bauantrag gestellt worden und im September habe man mit den Arbeiten begonnen. So habe die Baumaßnahme nur rund ein Jahr gedauert, freuten sich die Verantwortlichen. Den symbolischen Schlüssel im Riesenformat übergab Seidel an Solms und Philipp.