Aus „lebensbedrohlicher Lage“ befreit
07.09.2010 - BERSROD
Realistische Schauübung der Feuerwehr Reiskirchen beim Grilltag in Bersrod
(whs). Die Freiwillige Feuerwehr Reiskirchen holte am Sonntagnachmittag bei einer Rettungsübung die Realität, wie sie täglich auf unseren Straßen landauf und landab passiert, auf den Lindenplatz in Bersrod zurück. Beim Grilltag der Feuerwehr Bersrod wurde gezeigt, wie zwei Personen aus einem Unfallauto gerettet werden. Der Reiskirchener Wehrführer Jörg Lindenstruth erläuterte die einzelnen Schritte. Jeder könne in einer solchen Situation einen Beitrag leisten. Als Erster an der Unfallstelle müsse man der Leitstelle genau mitteilen, was passiert ist und somit für einen optimalen Einsatz der Rettungskräfte sorgen. Von großem Vorteil sei es auch, wenn Erste-Hilfe-Kurse, die schon lange zurücklägen, aufgefrischt würden. Nicht erwünscht seien jedoch Schaulustige.
Bei der Übung bestand für die Personen im Auto die Gefahr eines Hängetraumas. Die Rettungskräfte verschafften sich im Heckbereich des Fahrzeuges Zugang zu den „Verletzten“, um diese aus der „lebensbedrohlichen Lage“ zu befreien. Andere Einsatzkräfte versuchten, im Auto mehr Platz zu schaffen, um die Rettung zu ermöglichen. Schließlich gelang es, ein Rettungsbrett in das Fahrzeug zu bringen. Diese realistische Übung zeigte den vielen Zuschauern, mit welchen Aufgaben und Anforderungen sich die Freiwilligen Feuerwehren auseinandersetzen müssen, die nur durch ständige Fortbildung gemeistert werden können.
Das richtige Verhalten bei einer Fettexplosion, das andere Stapeln von Getränkekästen und eine Hüpfburg für die Kinder waren weitere Aktivitäten. Hier hatte der stellvertretende Wehrführer Volker Magold die Moderation übernommen.