„Meilenstein in der Diskussion um Inklusion“
16.05.2011 - GIESSEN
250 Teilnehmer erörtern in der Ostschule Möglichkeiten der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention - „Pädagogische Leistung aus einer Hand“
Intensiv gearbeitet wurde am Nachmittag in 11 Foren und 13 Arbeitsgruppen. Neben der Frage, was eine inklusive Schule aus Sicht von Schülern mit ganz verschiedenem Förderbedarf benötige, wurden in den Arbeitsgruppen gelungene Praxisbeispiele aus Hessen, Bremen und Baden-Württemberg vorgestellt. Aus Gießener Sicht beschrieben Invield Helmer-Leemhuis und Michael Plappert den Weg der Sophie-Scholl-Schule von einer integrativen Grundschule zur inklusiven Grund- und Gesamtschule. Inge Wernig und Sabine Wießner-Müller von der Helmut-von-Bracken-Schule stellten das „Netzwerk Sprache“ als präventive Sprachheilarbeit vor.
Als Fazit der überaus erfolgreichen Fachtagung sagte Holler-Zittlau: „Die Landesregierung unterstützt die Inklusion nicht so, wie es von den Fachverbänden und den Eltern gewünscht ist.“ Deshalb wolle man mit der Politik im Gespräch bleiben und künftig die Eltern stärker in die Diskussion um die gemeinsame Beschulung von behinderten und nicht behinderten Kindern einbeziehen.
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