Richtfest für „Georg-Büchner-City“ - Appartement-Haus im April bezugsfertig
16.12.2011 - GIESSEN
(Äat). Am 1. Januar soll bereits das Parkhaus am Rande des Bahnhofsvorplatzes eröffnet werden und am 1. April das nebenstehende Apartment-Haus bezugsfertig sein. Dies berichtete gestern der Sprecher der Investoren für das Projekt „Georg-Büchner-City“, Klaus Rohletter, beim Richtfest für das Objekt auf dem dritten Deck des Parkhauses. Als ein Vorhaben von der Region für die Region bezeichnete er die beiden neuen Bauten. Für Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz ist dieses Projekt genau die richtige Investition für die Studierenden und damit für die Infrastruktur der Stadt.
Es war fast schon ein überschwängliches Lob, das Rohletter der Stadt erteilte, als er von einer „wenig revolutionären Zusammenarbeit“ sprach, die er im Gegenteil als „demokratisch und konstruktiv“ bezeichnete. Stellvertretend für die Mitarbeiter der Stadt dankte er dem Leiter des Liegenschaftsamtes, Reiner Volk, für die kompetente Betreuung, und gratulierte der OB zu solchen Mitarbeitern. Natürlich bedankte er sich bei sämtlichen am Bau beteiligten Firmen und deren Mitarbeitern von den Investoren über die Planer bis hin zu den Handwerkern. Von Limburg über Gießen und Marburg bis hin nach Alsfeld stammen sie allesamt aus der Region, rechnet man Montabaur dazu. Deshalb handele es sich hier um ein mittelhessisches Projekt.
In dem Parkhaus gibt es 249 Pkw-Stellplätze. Hinzu kämen von der Bahn fest gemietete Plätze sowie eine Wartezone für fünf Busse. Im benachbarten Apartment-Haus entstünden 42 Wohneinheiten, von denen 26 bereits verkauft worden seien, eine Tatsache, die bestätige, in welch günstiger Lage hier investiert worden sei, meinte Rohletter. Insgesamt, so bestätigte er nach dem offiziellen Teil dieses Richtfestes, zu dem natürlich auch ein Richtspruch gehörte, seien hier 5,5 Millionen Euro investiert worden.
Für Grabe-Bolz ist der Bau der „Georg-Büchner-City“ ein wichtiger städtebaulicher Beitrag für die Entwicklung des Verkehrsknotenpunktes Bahnhofsvorplatz und damit des öffentlichen Personennahverkehrs. Auch wenn dieser Platz jetzt aus finanziellen Gründen nicht in Gänze saniert werde, so fände der funktionale Umbau in vollem Umfang statt, um einen funktionierenden Verkehrsknotenpunkt entwickeln zu können. Dass dringend benötigter Wohnraum in zentraler Lage für Studierende geschaffen werde, erhöhe nur die Bedeutung dieser Investition.