Schützenclub „Roland“ sieht sich auf richtigem Weg
01.02.2012 - GIESSEN-KLEINLINDEN
Freude über steigende Mitgliederzahlen - Ortspokalschießen
(kg). Der Schützenclub „Roland“ Kleinlinden hat derzeit die höchste Mitgliederzahl seit Bestehen des Clubs. 31 Anmeldungen standen neun Abmeldungen gegenüber, berichtete der 1. Vorsitzende Heinz Schlosser bei der Jahreshauptversammlung. Und neue Mitglieder seien für den Club „lebenswichtig“. „Denn sie bedeuten immer neue Impulse und Ideen.“ Der Zuwachs beweise, dass der Schützenclub auf dem richtigen Weg sei.
Die Bauvoranfrage für das Bogenschießen-Außengelände sei positiv beantwortet worden, teilte Schlosser außerdem mit. Nun müsse der Verein noch den Nachweis per Gutachten erbringen, dass der Ameisenbläuling, eine Schmetterlingsart, nicht auf dem von den Bogenschützen benötigten Gelände vorkommt. Beim Osterschießen verbrauchten die Schützen 350 Eier. Das Ortspokalschießen begleitete Schießleiter Karl Heinz Weller. Jörg Bisdorf wurde beim Königsschießen Schützenkönig, Barbara Lindemann ist Schützenkönigin. Beide werden begleitet vom 1. Ritter Lucas Haase und dem 2. Ritter Simon Glock. Der Vorsitzende dankte Vereinswirt Martin Teichert und dessen Ehefrau Erika.
Für 50 Jahre Vereinstreue wurde Gerhard Volk ausgezeichnet. Erika Teichert, Jürgen Scholz, Wolfgang Weigel und Horst Köhler sind seit 40 Jahren Mitglieder beim Schützenclub.
Schießwart Karl Heinz Weller erinnerte an die Aktivitäten der Schützen im vergangenen Jahr. Die Bogenabteilung war bei der Veranstaltung „Sport in der City“ in der Gießener Innenstadt dabei, 200 Besucher informierten sich am Stand über den Bogensport. Über 30 Mannschaften nahmen am Ortspokalschießen teil. Mit der Bogenabteilung sei es aufwärts gegangen, nachdem etliche Mitglieder diese verlassen hatten und einen neuen Verein gründeten. Mit dem Zuwachs von 30 Mitgliedern ist die Abteilung die größte des Schützenclubs. Weller ehrte die Vereinsmeister Jörg Bisdorf und Tobias Becker. Darüber hinaus dankte er den beiden ältesten Schützen, Winfried Klingelhöfer und Werner Deibel.