Mitarbeiter von Schulen und Hochschulen in der Offensive
(rsr). Der Regionalverband Hochschule und Forschung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hatte zu einer Informationsveranstaltung zur Tarif- und Besoldungsrunde 2009 mit dem hessischen GEW-Tarifsekretär Rüdiger Bröhling eingeladen.
Am darauffolgenden Warnstreik der Landesbeschäftigten in Gießen beteiligten sich auch Angestellte von Schulen und Hochschulen gemeinsam mit Sekretärinnen, Reinigungskräften, Mitarbeitern des Regierungspräsidiums, der Straßenmeisterei, sowie den Forst-, Finanz- und Justizbehörden. Auch die Hilfskräfte von Universität und Fachhochschule waren auf der Kundgebung am Kirchplatz stark vertreten.
Im Sinne der GEW sprach sich Hochschulmitarbeiterin Jennifer Ch. Müller für bessere Beschäftigungsbedingungen von Lehrern und Angestellten in Wissenschaft und Forschung und gegen die "desaströse Tarifpolitik" des Landes Hessen aus.
Die Gewerkschaften fordern in der Tarif- und Besoldungsrunde 2009 für die Landesbeschäftigten acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro. Auszubildende sollen 120 Euro mehr erhalten. Zudem soll -so das Bestreben der GEW - das Tarifergebnis auch auf die hessischen Beamten übertragen werden.