Viele fragen meist komisch nach, wenn man sagt, dass man Bartagamen als Haustiere hat. Dabei ist die in Australien heimische Echse in Deutschland gar nicht mehr so selten.
Immer mehr Echsen-Liebhaber halten sich die kleinen, stachligen Drachen.
Doch was ist die Bartagame genau? Ist sie ein Drache, der nicht ausgestorben ist? Oder vielleicht schon das Haustier von Morgen?
Eines ist sie auf jeden Fall. Sie ist kein Kuscheltier. Man kann sie nicht mit Katzen und Hunden vergleichen, denn tief im Inneren ist die auf den ersten Blick nett aussehende Bartagame ein wildes Tier, welches auch mal gut zubeißen kann.
So kommt es auch unter Artgenossen häufig zu heftigem Streit, wobei sich die kämpfenden Bartagamen gegenseitig drohen und beißen.
Das Männchen möchte damit klar machen, dass nur er der Chef ist. Dies kann aber auch unter weiblichen Bartagamen der Fall sein. Bei guter Pflege kann die bis zu 15 Jahre alt werdende Bartagame sehr zutraulich werden.
Wer sich auch eine Bartagame halten möchte, sollte sich das vorher sehr gut überlegen, denn die Haltung mag zwar sehr einfach aussehen, doch sie ist es nicht.
Auch das Futter ist nicht jedermanns Sache, denn die Bartagame frisst am liebsten Lebendfutter.
Bevor man sich also endgültig dazu entschließt, Bartagamen zu halten, sollte man sich vorher genügend in Tierhandlungen oder bei Züchtern informieren.
Milena Stanzel, 10 c, Theo-Koch-Schule