Zurück auf Basketball-Bühne: Stefan Koch übernimmt Artland Dragons
23.06.2010
Von Stephan Weidemeyer
Koch: Ich weiß nicht, ob der Druck auf den Trainer gewaltig ist. Es ist klar, dass die Dragons in den vergangenen zwei Jahren die Play-offs verpasst haben, und dass dies den Ansprüchen des Klubs nicht genügt. Dieses Ziel muss erreicht werden. Aber Druck ist doch immer da. Wenn man einen Abstiegskandidaten trainiert, muss man den Klassenerhalt schaffen. Wenn man einen Meisterschaftskandidaten trainiert, muss man den Titel holen. Man spielt selten im Niemandsland ohne irgendwelchen Druck. Ich würde das also nicht überbewerten.
Welche kurzfristigen und mittelfristigen Ziele setzen Sie sich für den Job in Quakenbrück?
Koch: Kurzfristiges Ziel ist auf jeden Fall das Erreichen der Play-offs. Alles andere muss man sehen, Basketball ist Wettbewerbssport. Wir haben noch keine Mannschaft zusammen, demnach können wir weder unsere eigene Mannschaft einschätzen, noch können wir unsere eigene Mannschaft im Vergleich zur Konkurrenz einschätzen. Erst wenn das möglich ist, können wir über mehr sprechen. Klar ist: Die Play-offs müssen her, andernfalls hätte sich der Klub nicht dafür entschieden, die Zusammenarbeit mit einem guten Trainer wie Thorsten Leibenath zu beenden. Dieses Mindestergebnis muss her.
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