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Gute Resonanz auf Studienplätze für künftige Landärzte

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Universität
Ein leerer Hörsaal an einer Universität. © Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Für die 90 hessischen Medizinstudienplätze im kommenden Wintersemester speziell für künftige Landärzte und Fachärzte im Gesundheitsamt sind 122 Bewerbungen eingegangen. Wie das Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, gibt es 94 Bewerberinnen und Bewerber. Die Differenz ergibt sich aus 28 Doppelbewerbungen für beide Quoten, was zulässig ist. Auf den hausärztlichen Bereich entfallen 92 Bewerbungen auf die insgesamt 75 Studienplätze, für den öffentlichen Gesundheitsdienst gibt es 30 Bewerbungen für 15 Plätze.

Wiesbaden - 65 Prozent der Interessenten sind weiblich, wie das Ministerium weiter mitteilte. Da die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber die Anzahl der Plätze übersteigt, wird es am 11. und 12. Juni an der Universität Gießen eine zweite, mündlich-praktische Stufe des Auswahlverfahrens geben.

Hessen hatte gesetzlich eine Doppel-Vorabquote für einen Teil seiner Medizinstudienplätze geschaffen, um den öffentlichen Gesundheitsdienst und die hausärztliche Versorgung auf dem Land zu stärken. In diesem zweistufigen Auswahlverfahren ist nicht der Notendurchschnitt ausschlaggebend, sondern es geht um eine persönliche und fachspezifische Eignung mit entsprechenden Kompetenzen, etwa aus einem Ehrenamt.

Von den rund 1000 Studienplätzen an den hessischen Universitäten in Frankfurt, Gießen und Marburg stehen bis zu 7,8 Prozent für spätere Landärztinnen und Landärzte sowie Ärztinnen und Ärzte in den Gesundheitsämtern zur Verfügung. dpa

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