1. Startseite
  2. Hessen

Hessische Polizei greift weniger oft zum Taser

Erstellt: Aktualisiert:

Hessens Innenminister Peter Beuth
Peter Beuth (CDU), Innenminister von Hessen, spricht während eines Interviews.. © Sebastian Gollnow/dpa

Die hessische Polizei hat bei ihren Einsätzen im Jahr 2021 weniger oft zum Taser gegriffen. Nachdem der Elektroschocker 2020 landesweit bei insgesamt 59 Fällen zum Einsatz kam, war es im laufenden Jahr bei bislang 42 Einsatzlagen, wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mitteilte. Dabei sei es zu 25 Androhungen gekommen.

Wiesbaden - 17 Mal sei der Taser ausgelöst worden.

Landesweit ist jedes der sieben Polizeipräsidien mit jeweils fünf Geräten ausgestattet. Damit stehen nach Ministeriumsangaben derzeit 35 Taser für besondere Einsatzlagen zur Verfügung. Mit dem Elektroschocker wird ein Täter mehrere Sekunden lang handlungsunfähig gemacht. Zwei über Drähte mit der Waffe verbundene Pfeile werden dabei auf eine Person geschossen und elektrische Impulse auf den Körper übertragen. De hessische Polizei nutzt seit 2019 Taser, die offiziell als Distanzelektroimpulsgeräte bezeichnet werden.

„Der Taser ist in vielen Fällen die mildere Variante der Schusswaffe und stellt eine sinnvolle Ergänzung der Ausrüstung unserer Schutzleute dar“, erklärte Innenminister Peter Beuth (CDU). Die Waffe habe einen sehr hohen präventiven Effekt. Oftmals reiche bereits die Androhung, um eine Deeskalation der Lage zu erreichen. „Daher ist der Einsatz sinnvoll und hilfreich, kann möglicherweise Leben schützen und unsere Polizeikräfte vor gefährlichen Situationen bewahren.“ dpa

Auch interessant