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Vermutlich queerfeindlicher Angriff auf „Dippemess“

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Dippemess Frankfurt
Ein Kettenkarussell dreht sich auf der Dippemess. © Boris Roessler/dpa/Archivbild

Während der diesjährigen Frankfurter „Dippemess“ ist es zu einem vermutlich queerfeindlichen Angriff gekommen. Nach derzeitigen Ermittlungen ereignete sich die Tat zwischen dem 9. und 10. September, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Frankfurt/Main - Ein Zeuge hatte sich am Donnerstag mit Videos von der Tat bei der Polizei gemeldet. Darauf war zu sehen, wie ein Jugendlicher einer anderen Person mit der Faust ins Gesicht schlug. Das Opfer sei durch den Schlag zu Boden gegangen. Zudem soll das Opfer queerfeindlich beleidigt worden sein. Als queer bezeichnen sich nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren.

Umstehende hatten den Angaben zufolge das Geschehen mit ihren Smartphones gefilmt.

Ein 14-Jähriger sei bereits als Tatverdächtiger ermittelt worden, berichtete die Polizei. Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung ermittelt. Die Ermittlungen zur Identifizierung des Opfers sowie zu den Hintergründen der Tat dauern an. Zuständig ist der Staatsschutz der Frankfurter Kriminalpolizei.

Die „Dippemess“ gilt als größtes und ältestes Frankfurter Volksfest. dpa

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