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Allendorfer Dirtpark in den Startlöchern

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Im oberen Bereich auf der Fläche des ehemaligen Friedhofs soll der künftige Dirtpark entstehen. Foto: Heller © Heller

Von Seiten der Stadt steht dem Hügelparcours am ehemaligen Friedhof kein Hindernis mehr im Wege.

Allendorf (voh). Der Dirtpark Allendorf kann kommen. Mit ein wenig Glück vielleicht schon in wenigen Wochen. Von Seiten der Stadt steht dem Hügelparcours kein Hindernis mehr im Wege. Das wichtigste Kriterium war stets »städtisches Eigentum«. Denn eine Fläche von privat anzukaufen, kam nie in Frage. Bürgermeister Thomas Benz (FW), Stadtverordnetenvorsteher Sascha Wimmer, Vertreter der Kommunalpolitik, Bürger und natürlich junge Menschen schauten sich nun die Fläche des ehemaligen Friedhofs an der Ecke Nordecker Straße/Ilschhäuser Weg an. Auf dem oberen Bereich, eine Wiesenfläche, die der Bauhof mähen muss, kann der Dirtpark modelliert werden. Benz erklärte, es würden keine Löcher ausgebaggert, sondern nur Erde aufgeschichtet. Das Material soll vom nahe gelegenen Baugebiet Heege II kommen. Die dortige Baufirma müsse den Aushub ansonsten kostenpflichtig auf eine Deponie bringen. »Warum nicht kostenlos die paar hundert Meter auf die ausgeguckte Actionfläche fahren«, folgerte Benz. Da die Erschließungsarbeiten begonnen haben, könne also bald auch Erde hier angeliefert werden. Mit der Unteren Naturschutzbehörde sei das Vorhaben bereits abgesprochen. Es gebe von dieser Seite keinen Einwand. Jetzt werde noch abgeklärt, ob weitere Behörden angefragt werden müssten. Lothar Claar, Vorsitzender des Bauausschusses und selbst Landschaftsbauer, erklärte, er habe einen guten Kumpel an der Hand, der kostenlos zur Seite stehen werde. Claar: »Der macht so etwas beruflich«. Jugendliche, die beim Ortstermin anwesend waren, wussten von technischen Problemen am Dirtpark Londorf. Kurvenradien, Abstände von Hügeln: alles müsse vorher berechnet werden. Einfach Erde aufschichten - das funktioniere nicht. Die Wünsche der Kinder und Jugendlichen werden demnächst genauer festgehalten, von Claar’s Kumpel auf die praktische Umsetzung überprüft. Benz: »Der Landkreis hat uns bisher keine Steine in den Weg gelegt«. Er hoffe, es bleibe weiterhin so, damit die Anlage zügig gebaut werden könne.

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