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Funken springt über

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GosPop begeisterten mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire. Foto: privat © privat

Voller Energie: Die Band GosPop begeistert bei ihrem Open-Air-Konzert in Allendorf das Publikum.

Allendorf (red). Die Rahmenbedingungen für ein Open-Air-Konzert konnten besser nicht sein: Strahlender Sonnenschein, bestens aufgelegte Fans und eine Band, die nach der Corona-bedingten Auszeit endlich wieder mit voller Energie ihr erstes Live-Konzert nach 2019 spielen konnte.

Die bekannte und beliebte Formation GosPop aus Rabenau startete am vergangenen Sonntag zum Abschluss des 1. Allendorfer Kulturwochenendes auf der Bühne unter dem schattenspendenden Lindenbaum mit einem fulminanten Konzert und begeisterte das Publikum, das es sich nicht nehmen ließ, bis zum Schluss mitzusingen und mitzutanzen. Erst nach vier Zugaben ließ man die Akteure um den Frontsänger Sascha Klein (Frontsängerin Christa Schnecker war aus gesundheitlichen Gründen nicht mit dabei) von der Bühne.

Klein verstand es zudem vorzüglich, von Beginn an die Fans zu motivieren, sodass es nicht lange dauerte, bis der berühmte Funken auf das Publikum übersprang.

Das Wetter sorgte außerdem für die richtige Karibik-Stimmung. Da waren die Reggae-Titel wie »Iron Lion Zion« oder »Is this Love« von Bob Marley geradezu Pflicht. Bei »Iron Lion Zion« überzeugte zudem Peter Kudra an der Posaune mit einem schönen und außergewöhnlichen Solo, das für zusätzliches Karibik-Feeling sorgte.

Aber auch Oldie-Reißer wie »Hit the Road Jack« von Ray Charles, »The Wanderer« von Dion, »Sweet Soul Music« von Arthrur Conley oder »Twistin the Night Away« von Sam Cooke begeisterten.

Spezielle Titel hervorragend interpretiert gibt es für Keyboarder Stefan Blahowetz. Das America Spiritual »This Little Light of Mine« oder »This Way to Happiness« von Glenn Frey und nicht zuletzt »Suspicious Minds« von Elvis Presley sind geradezu prädestiniert für seine Stimme.

Erweiterter Bläsersatz

GosPop spielt mit einem erweiterten Bläsersatz besetzt mit Mario Kräupl und Peter Kudra an den Posaunen und Karl Pfeil an Alt- und Tenorsaxofon. Da dürfen Titel wie »Midnight Hour« von Wilson Pickett, super interpretiert von Chorsänger Willi Ranft, und »Everybody Needs Somebody« von den Blues Brothers nicht fehlen. Sascha Klein und Stefan Blahowetz brachten in ihrer unnachahmlichen Art die Blues Brothers zurück auf die Bühne.

Dass GosPop auch andere Genres beherrscht, zeigen die Interpretationen des Country und Westernsongs »The Happy Song« von Delirious mit Karl Pfeil an der Bluesharp oder »Human« von Rag ’n’ Bone Man in einer eigenen Version zusätzlich mit einem Sax-Solo gespielt auf dem Altsax von Karl Pfeil.

Für gute Stimmung sorgten auch die Titel »Easy« von den Commodores, »Hungry Heart« von Bruce Springsteen, »Angels« von Robbie Williams oder »All Night Long« von Lionel Richie.

Für den Background und einen schönen Klangteppich sorgte nicht zuletzt der Chor, besetzt mit Willi Ranft, Rose-Ann Herdman, Liane Blahowetz, Ursel Hofmann und Susanne Henning. Die Band spielte in der Besetzung: Andy Herchen, Schlagzeug, Stefan Blahowetz, Keyboard, Martin Bergmann, Gitarre/Bass, Mani Krieb, Gitarre/Bass, Mario Kräupl und Peter Kudra, Posaune, Karl Pfeil, Alt- und Tenorsaxofon.

Nächste Auftritte

Zum Ende des Auftritts bedankte sich Bürgermeister Thomas Benz bei GosPop und engagierte die Band sofort zum erstmalig wieder stattfindenden Nikelsmarkt im November.

Hier die nächsten Auftritte von GosPop:

3. Juli, 16. Uhr, 800-Jahr-Feier Allertshausen.

14. Juli, 18 Uhr Konzert Schlosspark Großen-Buseck.

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