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Gegenseitiger Kita-Besuch in Allendorf

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Allendorf (voh). Laut einer Elternbefragung bewerten 40 von 130 eingegangenen Fragebögen die aktuellen Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten als unzureichend. Der städtische Finanzausschuss beschäftigte sich daher mit einem Antrag der Freien Wähler, vom Januar dieses Jahres, flexible Betreuungszeiten einzuführen.

Ausschussvorsitzender Ralf Hofmann (FW) informierte, diese Elternbefragung finde einmal in jedem Kindergartenjahr statt.

Die Betreuungszeiten gehörten stets mit zum Fragenkatalog. Wie Brigitte Heilmann (SPD), Vorsitzende des Sozialausschusses, mitteilte, habe man auf der vergangenen Sitzung über das Thema gesprochen.

Anwesende Vertreter der Lebenshilfe (Kita-Betreiber), Dr. Rebecca Neuburger-Hees und Dirk Oßwald, hätten Interesse gezeigt. Momentan laufe wiederum eine Elternumfrage, jedoch nur zum Thema Betreuungszeiten, so Heilmann.

Einstimmig beschloss der Ausschuss, über die flexiblen Betreuungszeiten bis zum Jahresende 2022 ein Ergebnis zu haben. Jetzt wurde schon mal festgelegt, dass es während der Sommerferien einen gegenseitigen Besuch der beiden Kitas (Totenhäuser Weg und Winner Höhe) geben müsse.

Mit drei Ja-Stimmen (zweimal Nein, eine Enthaltung) beschloss der Finanzausschuss, die Stadt Allendorf/Lumda möge der Energiegesellschaft Lumdatal ein Gesellschafterdarlehen über 50 000 Euro für den Solarpark Buchenberg (Daubringen) gewähren. Die kommunalen Gesellschafter ersetzen mit dem neuen Eigenkapitaldarlehen über insgesamt eine halbe Million Euro ab 1. Juli 2022 die bisherige Fremdkapitalfinanzierung. Das Darlehen läuft bis Ende 2029 und wird mit drei Prozent verzinst.

Allerdings werden die 50 000 Euro von den ursprünglich 350 000 Euro Beteiligung am Windpark Staufenberg abgezogen, sodass Allendorf als Darlehensgeber mit nur mehr 300 000 Euro dabei ist.

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