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Gelungener Bustransfer zum Nikelsmarkt

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Per Youngtimer und Alphorn zum Nikelsmarkt und zurück. Foto: Lumdatalbahn e.V. © Lumdatalbahn e.V.

Mit einem ehemaligen Postbus aus der Schweiz wurden Bewohner aus den »Bergdörfern« klimaschonend und umweltfreundlich zum Fest befördert. Ein überaus gelungener Versuch.

Allendorf (red). Bei schönstem Nikelsmarkt-Wetter startete der Busunternehmer Peter Linhart aus Königstein im Taunus mit seinem Youngtimer-Bus, Baujahr 2002 (ein ehemaliger Postbus aus der Schweiz) im Auftrag des Vereins Lumdatalbahn an der Bushaltestelle Nordecker Straße in Allendorf (Lumda) um 10 Uhr seine erste Tour, um aus den sogenannten »Bergdörfern« Winnen, Nordeck, Allertshausen und Climbach die Nikelsmarktbesucher klimaschonend und umweltfreundlich nach Allendorf zu befördern.

Es war ein gelungener Versuch, den Bürgern im Lumdatal zu zeigen, wie regelmäßige Anbindungen an die Bahnhöfe gewährleistet werden könnten. Es bedurfte dazu mehrerer Planungen im Vorfeld, unter anderem der Genehmigung des Regierungspräsidiums Gießen.

Um Flair des Schweizer Postbusses mit seinen Fahrten zu den »Bergdörfern« zu erwecken, war der Alphornbläser Armin Demandt mit seiner Ehefrau Christa aus Allertshausen engagiert worden.

Besondere Gäste konnten die Organisatoren Friedrich Lang (zweiter Vorsitzender) und Kerstin Romana Lotz (geschäftsführendes Vorstandsmitglied) mit dem Landesvorsitzenden von Pro Bahn, Thomas Kraft, und dem Verbandsmitglied von Pro Bahn & Bus, Jürgen Lerch, begrüßen.

Ebenso begrüßt werden konnten zur Abfahrt der zweiten Tour nach Süden der Bürgermeister Thomas Benz mit den Marktfrauen und Brigitte Heilmann sowie der Vorsitzende des Sport- und Kulturausschusses mit Dolmetscher Raphael Omokoko mit der französischen Delegation aus der Partnerstadt Nouvion sur Meuse.

Zufrieden mit dem Ergebnis von sieben Fahrten von Allendorf, Winnen, Nordeck, Allertshausen, Climbach nach Allendorf zum 652. Nikelsmarkt am Altstadtfest und gute Kritiken lassen für die Zukunft hoffen. Eine Frau aus Winnen berichtete, dass sie das Angebot großartig gefunden habe. »So stelle ich mir die Anbindung zum Bahnhof Allendorf vor, sonst haben wir nichts davon, wenn die Strecke reaktiviert ist.«

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