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Im Sonderzug zum »Sonderzug«

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Allendorf (red). Bei »Kaiserwetter« begrüßte der Verein Lumdatalbahn rund 160 Fahrgäste an Bord eines Triebwagen-Sonderzuges von Lollar nach Amorbach.

Den »Bahn-Erlebnis-Tag« veranstaltet der Verein jährlich, um den Menschen die Wartezeit auf die reaktivierte Lumdatalbahn zu verkürzen. Denn obwohl die Lumdatalbahn mittlerweile auf den Agenden aller Beteiligten steht - des Landes Hessen, des Landkreises Gießen, des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und der Deutschen Bahn AG - mahlen die Mühlen pro Bahn extrem langsam.

Das tat der Stimmung beim »Bahn-Erlebnis-Tag« keinen Abbruch. Denn es gab jede Menge zu entdecken, etwa die »Udo-Lindenberg-Lok« und das Bahnmuseum im Erlebnisbahnhof Amorbach oder die Altstadt von Miltenberg am Main. Oliver Kurzendörfer leitet das Museum der »Westfrankenbahn« in Amorbach, einer regional aktiven Tochter der Deutschen Bahn AG. Er sprach ebenso zu den Gästen wie Amorbachs Bürgermeister Peter Schmitt. Schmitt gab einen Rückblick auf den Kampf um den Erhalt der »Madonnenlandbahn«, denn Amorbachs Bahnanschluss stand lange Zeit auf der Kippe. Der Vorstand des Vereins Lumdatalbahn zeigte sich beeindruckt von der Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem regional verwurzelten Bahnunternehmen »Westfrankenbahn«. Vereinsvorsitzender Manfred Lotz bedankte sich bei allen Sponsoren, die den diesjährigen »Bahn-Erlebnis-Tag« möglich gemacht hatten.

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