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Lieder zum Mitsingen und Spaßiges

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Der Chor »Voices of Harmony« des Gesangvereins Eintracht Allendorf/Lumda mit Leiter Armin Plewa-Moormann (l.) beim Seniorennachmittag. Foto: Heller © Heller

Im Bürgerhaus herrschte beste Stimmung. Den zahlreichen Gästen wurde beim tradionellen Seniorennachmittag viel Abwechslung geboten.

Allendorf (voh). Mit dem Seniorennachmittag im Bürgerhaus an der Bahnhofstraße ging am Sonntag der 652. Allendorfer Nikelsmarkt zu Ende. Auf der Bühne zeigten sich noch einmal Bürgermeister Thomas Benz, Bärtzebürger Ernst-Jürgen Bernbeck sowie die Marktfrauen Renate Becker und Ursula Hofmann.

Den knapp voll besetzten Saal nannte Benz als Beleg für »den hohen Stellenwert des Marktes«. Er ging nochmal auf die gute Stimmung bei allen Veranstaltungen ein. Für die Kaffeepause kündigte er an, eine Runde Märtwecke für alle zu schmeißen.

Tobias Lenhard moderierte wiederum. Den Prolog der Marktfrauen umrahmte der Chor »Voices of Harmony« mit seinem Leiter Armin Plewa-Moormann.

Das Ensemble war 1996 als die damals jüngste Gruppe des Gesangvereins Eintracht Allendorf/Lumda entstanden. Heute ist »Voices of Harmony« der übrig gebliebene Rest der Aktiven. Der Chor interpretierte klangrein Titel wie »Lass uns geh’n" und »Für mich soll’s rote Rosen regnen« sowie zum Mitsingen etwa »Ich war noch niemals in New York« und »Kein schöner Land«. Plewa-Moormann brach eine Lanze für das Singen allgemein wie gerade in der Nachbarschaft. Früher habe es spontane Hochzeitsständchen gegeben.

Missgeschicke und kuriose Dinge

Den Prolog der Marktfrauen hatte manch ein Besucher vielleicht schon auf dem Heimatabend gehört. Über Missgeschicke und kuriose Dinge der vergangenen zwei Jahre konnte halt nochmal gelacht werden. Die vermeintlich neue Telefonzelle auf dem Parkplatz am Rathaus ist ein öffentlicher Bücherschrank. Jemand hatte im März Gras gemäht. Dabei ging der Mähroboter verlustig. Schließlich fand man ihn in einem Schneehaufen. Jemand anderes wollte mit seiner Hand die Post im Briefkasten herausangeln und blieb darin stecken. Der Kasten musste abgeschraubt werden und die Hand kam dank ausreichend Wasser mit Spüli wieder zum Vorschein. Der Gesangverein probte im neuen Raum. Jemand schob das Klavier auf der Straße dorthin. Hinter den Kulissen des Bürgerhauses räumte jemand auf und entsorgte auch Utensilien der Theatergruppe. Die Stadt habe eine Viertelmillion Euro zur Förderung des Projektes Altstadthöfe erhalten. Nun sollte aber schnell gehandelt werden damit man das Geld nicht wieder zurückgeben müsse.

Die Laienspielgruppe des ehemaligen evangelischen Kirchenchors gab nochmal eine Vorstellung: den aktuellen Schwank »Doppelt so gut«, ebenfalls ein Beitrag auf dem Heimatabend. Bauer Willi (gespielt vom Marktmeister Reiner Bergen) will die Versicherung betrügen, indem er behauptet, sein neuer Zuchteber sei verschwunden. Andererseits will der Bürgermeister dem Willi für wenig Geld ein Stück Land abkaufen, worauf dann ein Hotel entstehen soll.

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