1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Allendorf

Schwerlastverkehr aus Winnen verbannen

Erstellt:

gikrei_2511_Winnen_mitSc_4c
Der Rundgang führte auch auf den Winnener Friedhof. Foto: Heller © Heller

Bei einem Rundgang mit Bürgeremeisterkandidat Sebastian Schwarz wurde die Gemarkung genau unter die Lupe genommen. Es gibt zahlreiche Ideen für Veränderungen.

Allendorf (voh). Die Hausecke von Bürgermeisterkandidat Sebastian Schwarz in der Marburger Straße (Winnen) zeigt das Dilemma. Lkw brausen durch die enge Kurve auf der Landesstraße L 3089 und beschädigten mehrfach die Gebäudeecke.

Der Bürgersteig ist an dieser Stelle so schmal, dass ihn kein Fußgänger benutzen kann. Insofern könnte hier etwa eine Reihe rot-weißer Absperrpfosten stehen.

Schwarz informierte auf dem Rundgang durch die Gemarkung von Winnen, er habe Hessen Mobil sogar verschiedene Vorschläge genannt. Bisher hat sich noch nichts getan. Schwerlastverkehr solle aus dem Ort verbannt werden, die Holzabfuhr oder Zulieferer für Betriebe (auch im Lumdatal) ausgenommen. Reinhard Gröb und Ortsvorsteher Raphael Omokoko hatten sich die Route ausgeguckt. Es geht die Rosenstraße hinab, hier parken Autos, sodass breite Fahrzeuge wie Müllabfuhr oder Landwirtschaft kaum vorbei kommen. Dann biegt die Straße rechts ab, führt an den Ortsrand zur historischen Wasserpumpe und dem Wasserhäuschen. Werner Heibertshausen von der Arbeitsgemeinschaft Heimatgeschichte Allendorf kümmere sich um Fördermittel, so Schwarz. Die Wenner Ronde wolle dann am Pumpenhäuschen die Tür erneuern, das Dach säubern und innen aufräumen, am Wasserhäuschen ebenfalls die Tür erneuern und das Dach säubern sowie den Vorplatz pflastern. Weil der Allendorfer Rundwanderweg hier vorbei läuft, hätte Schwarz gerne eine Bank mit Tisch und eine Informationstafel aufgestellt. Außerdem könne man einen Quellenweg schaffen, von Climbach kommend bis hierher. Der Spielplatz am Geiersbergweg könne einen Baum vertragen. Das gesamte Areal werde im Sommer nicht beschattet. Auf dem Friedhof schlug Schwarz vor, zwei oder drei Basaltstelen für die Urnengräber aufzustellen. Die unebenen Bodenplatten der Gedenkstätte für die Weltkriegsopfer (links der Kirchentür) hätte er gerne neu auf Frostschutz verlegt. Gröb haderte mit dem anonymen Urnen-Gräberfeld hinter dem Kirchenturm. Die Grabstellen sollten mindestens in einem Plan verzeichnet sein und das Areal mit einer Absperrkette versehen werden.

Auch interessant