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Ab 1. April unter neuem Namen

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Werner Altena (l.) und Michael Wagner (r.) ehrten Helmut Failing Inge Mohr. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Ein historischer Moment in der Vereinsgeschichte: war der einstimmige Beschluss den Obst- und Gartenbauverein Rodheim mit den Bieberer Obst- und Gartenbauern zu verschmelzen.

Biebertal (whk). Das war für den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Rodheim, Werner Altena, eine besondere Ehre: Er zeichnete Inge Mohr für ihr 35-jähriges engagiertes Wirken im Vorstand der Obst- und Gartenbauer mit Präsent und Ehrenurkunde im Saal des Traditions-Gasthauses Pausch »beim Wani« aus. Er würdigte ihre Verdienste um den Verein und ihr stetes, auch innovatives Wirken.

Für 40-jährige Treue zum Verein konnte im Beisein des Vorsitzenden des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauer, Michael Wagner, Helmut Failing geehrt werden. Die für 60-jährige Treue zu ehrende Irmgard Weber konnte nicht anwesend sein. Ein historischer Moment in der Vereinsgeschichte war der einstimmige Beschluss der Mitglieder, den Rodheimer Verein mit den Bieberer Obst- und Gartenbauern zu verschmelzen (zusammenzuschließen). Der Rodheimer Obst- und Gartenbauverein existiert seit 1902 und weist eine reiche Geschichte auf. Der Zusammenschluss erfolgt zum 1. April. Der neue Verein trägt dann den Namen »Obst- und Gartenbauverein Biebertal-Rodheim-Bieber«. Auch das Vermögen des Bieberer Vereins (Stand 31.12.22) wird zum 31. Februar in das Vermögen des neuen Vereins eingebracht. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Rodheim werden nach den gesetzlichen Vorschriften ohne besonderes Aufnahmeverfahren mit der Verschmelzung als Mitglieder des neuen Vereins aufgenommen. Alle Beschlüsse gingen einstimmig über die Bühne.

Nunmehr liegen die Beschlüsse beider Vereine vor, sodass es am 24. Februar im Bieberer Bürgerhaus um 19 Uhr die gemeinsame Versammlung mit Bieber zur »Verschmelzung« mit der Notarin geben kann.

In seinem Jahresbericht hatte Werner Altena die Veranstaltungen skizziert: Dazu gehörten der Winterschnittkurs, das Befreien der Wiesen im Pfaffenstrauch von Auswüchsen im Auftrag der Landschaftspflegevereinigung Kreis Gießen. Hier galt besonderer Dank dem Mitglied Georg Hager. Ein Gang über den »Biebertaler Entschleunigungsweg« mit Einkehr, der Sommerschnitt mit Grillfeier, das Einsäen eines Blühstreifens und die Tagesfahrt zur Mohnblüte. Mit einem Flyer wurde um neue Mitglieder geworben. Zu den Höhepunkten zählte das Keltern von Äpfeln auf dem Fellingshäuser Wochenmarkt im neuen Dress. Die Grüße des Kreisverbandes der Obst- und Gartenbauer überbrachte Michael Wagner. Inge Mohr regte die Einrichtung eines »Saisongartens« an, in dem Interessierte Früchte ziehen können.

Auf dem Jahresprogramm für 2023 stehen im April ein Veredelungslehrgang, im Mai eine Pflanzentauschbörse, im Juni der Besuch des Botanischen Gartens in Gießen mit Führung, am 6. Mai das Grillfest in der Schutzhütte am Rimberg in Bieber. Auch das Keltern auf dem Fellingshäuser Wochenmarkt, eine Tagesfahrt zur Landesgartenschau nach Fulda oder der Bundesgartenschau in Mannheim sind geplant.

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