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Bestechende musikalische Vielfalt

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Biebertal (whk). Da kamen Nora Schmidt und Tobias Lauber (Piano) am Ende eines brillanten Konzertes im Gästehaus »Am Kirchlein« in Krumbach um Zugaben nicht herum. Frenetisch forderten die Zuhörer mit lange anhaltendem Applaus Zugaben. Die gewährte das Duo dann mit »My Way« und »Traum vom Frieden«, passend zu einer Zeit, in der um Frieden gerungen wird.

Noch einmal stellte Nora Schmidt im Schlusspart ihre besondere sängerische Note und Tobias Lauber mit einem gefühlvollen Piano-Spiel ihr Können unter Beweis.

Schon zu Beginn hatte sich Nora Schmidt mit »Die Neunte«, »Imagine« und »La vie en Rose« in die Herzen der 30 Zuhörer im Rund des »Gästehauses« gesungen. Im Flair des »Kirchleins« kamen die Songs auf besondere Weise zur Geltung und das Publikum ging begeistert mit. Vor der Pause erklang dann »Padam, padam«, »Halt mich« und das »Hallelujah«. Auch dabei griff Tobias Lauber gefühlvoll in die Tasten, sorgte für laute und leise Töne vom Feinsten.

Musikbegeistert schon im Kindergarten - steht Schmidt inzwischen seit mehr als 50 Jahren auf der Bühne - ihrem zweiten Zuhause. Nach Auflösung der Musik- und Gesangsgruppe »Liederbuch«, deren Mitbegründerin und Frontfrau sie war, begann sie in den 90er Jahren damit, ihre Solokarriere aufzubauen. Dabei bewegt sie sich zwischen verschiedenen Genres, Themen und Bühnen, kennt keine Berührungsängste und beherrscht musikalische Gratwanderungen. Ihre Stimme dringt durch Mark und Bein, bewegt Herz und Verstand.

Nora Schmidts ausgesprochene Leidenschaft gilt allerdings den französischen Chansons von Edith Piaf über Dalida und Yves Duteil bis hin zu Juliette Greco. Sie begeistert ihre Zuhörer nicht nur mit ihrem Gesangsvortrag, sondern weiß vielmehr auch jedes Chanson mit einer Anekdote beziehungsweise persönlichen Erinnerung zu verbinden.

Den zweiten Konzertpart eröffnete Schmidt, wiederum begleitet von Tobias Lauber am Klavier, mit »La mer«, »Prendre un enfant« und »Die Rose«. Gerade auch für »Hymne à l’amour« und »Le jour où la pluie viendra« gab es großen Applaus. Mit »Make qou feel my love« und »Non, je ne regrette rien« klang der zweite Part aus. Ein voluminöses Konzert, geprägt von exzellenter Piano-Begleitung und einer ausdrucksstarken Stimme, wird beim Publikum noch lange nachklingen.

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