1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Biebertal

Bushaltestelle erstrahlt wieder in bunten Farben

Erstellt:

gikrei_110322_Buswartehae_4c
Der Initiator Helmut Mattig (l.) mit dem Maler Jürgen Crombach, der dem bunten Bild wieder einen frischen Anstrich verpasste. © Mattern

Am einstmals bunten Farbenspiel des Buswartehäuschens der Haltestellt an der Grundschule »Keltentor« hatte der Zahn der Zeit genagt. Der heimische Künstler Jürgen Crombach hat es aufgefrischt.

Biebertal (mav). «Jeder hilft jedem« - schon viele Jahre liest man diesen Schriftzug im Buswartehäuschen der Haltestelle an der Grundschule »Keltentor« in Fellingshausen. Er ist Bestandteil eines Gesamtbildes, dessen buntes Farbenspiel jüngst wieder mit frischen Farben neuen Glanz erhielt.

Wartebereich aufgehübscht

Der heimische Künstler Jürgen Crombach hatte sich dem Werk angenommen, dass etwas in die Jahre gekommen war und an dem der Zahn der Zeit genagt hatte.

Der Innenraum des Häuschen, der Wartebereich, zeigt die Haltestelle mit dem Bild eines Busses, den Dünsberg mit einem Radfahrer und eine Frau mit Einkaufstüte komplettiert das Werk, zu dem eben auch der Schriftzug gehört. Die Rückseite des Häuschens, die der Schule zugewandte Seite, zeigte eine Blumenwiese.

Das Ganze hat natürlich eine Historie, deren Anfang inzwischen mehr als ein Jahrzehnt zurückliegt. Damals regte Helmut Mattig, Gründer und Sprecher der Bürgerkommune, an, dem eher unansehnlichen Wartehäuschen ein ansprechendes Outfit zu gebe. In Ansprache mit dem Lehrerkollegium konnten die Schüler der Klassen drei und vier für das Projekt gewonnen werden. Mit der künstlerischen Gestaltung hatte sich seinerzeit der Fellingshäuser Maler Rolf Wagner eingebracht. Das technische Vorgehen bestand aus einer Projektion des Motivs, mit Filzstift wurden die Konturen nachgezogen und von den Kindern dann mit bunter Farbe ausgemalt.

Nach Absprache zwischen den beiden Künstlern übernahm nun auf Initiative von Helmut Mattig Jürgen Crombach die Restaurierung. Er spendete auch einen Großteil der Farbe und an der Farbgebung - im wahrsten Sinne des Worts - beteiligte sich zudem der ortsansässige Malerbetrieb von Volker Rüspeler.

Auch interessant