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Friedenskonzert bringt beachtlichen Erlös ein

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Die erst 13-jährige Yevheniia Bezborodova brillierte an der Bandura. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Glanzvoll eröffneten Anastasiia Kostohryz (Bratsche) und Eleonora Akchurina am Klavier das konzertante Ereignis erster Güte mit »Chaconne« von Tommaso Vitali (1663-1745).

Biebertal (whk). Im dezent beleuchteten Rodheimer Bürgerhaus fand ein viel beachtetes Friedenskonzert ukrainischer Künstlerinnen und Künstler großen Applaus beim Publikum. Das konzertante Ereignis war witterungsbedingt vom Gail’schen Park in das Rodheimer Bürgerhaus verlegt worden. Die Vorsitzende des Freundeskreises Gail’scher Park hieß die 100 Besucher und Künstler willkommen.

Die Moderation des Abends hatten Sven Görtz (Sänger, Lieddichter und Sprecher) und Vitalina Pucci (Pianistin und Musiklehrerin), die auch die künstlerische Leitung hatte, übernommen.

Glanzvoll eröffneten Anastasiia Kostohryz (Bratsche) und Eleonora Akchurina am Klavier das konzertante Ereignis erster Güte mit »Chaconne« von Tommaso Vitali (1663-1745). Tänzerin Nelli Syupyur, die in der Ukraine selbst zwei Tanzschulen hatte, tanzte zum Gedicht »Requiem« von Dmytro Lazutkin einen »ukrainischen Flamenco«. Die »Frühlingsfantasie« von Yaroslav Djus (*1988), vorgetragen von der 13-jährigen Yevheniia Bezborodova an der Bandura, erhielt viel Applaus.

Das Gedicht »Mein erster Vers entstand im Schützengraben« (Lina Kostenko, *1930) aus »Grenzsteine des Lebens« trugen Vitalina Pucci in ukrainischer Sprache und Sven Görtz auf Deutsch vor.

Anastasiia Kostohryz (Bratsche) und Eeonora Akchurina (Klavier) erfreuten danach mit »Melodie« von Miroslav Skoryk. »Václav Havel, ahoj« und »Masters of war« präsentierte Sven Görtz (Gitarre/Gesang). Die zwölfjährige Yaroslava Yamnenko (Gesang) und Diana Skoropad (Klavier) brachten »Stoppt den Krieg« (Tatjana Wetrova) auf die Bühne.

Nach der Pause eröffneten Yana Tarasenko (Gesang) und Diana Skoropad am Klavier mit dem ukrainischen Volkslied »Oj u vischnewomu sadu«. Ausdrucksstark auch Daniil Pereplesnin am Saxophon und Diana Skoropad am Klavier mit »Gigue« von Jacques Aubert (1689-1753). Sven Görtz trug das Gedicht »Die Flügel« vor. Danach setzte Nelli Syu-pyur das Gedicht »Die Flügel« gekonnt tänzerisch in Szene.

»Ukrainische Ornamente«, vorgetragen von Yevheniia Bezborodova an der Bandura, schloss sich an. Mehrstimmig erklang das »Gebet für die Ukraine« von Mykola Lysenko (1842-1912). Das Gedicht »Noch gestern glaubte ich…«, ebenfalls aus »Grenzsteine des Lebens«, trugen Sven Görtz und Yuliia Kostohryz vor. Die »Jüdische Fantasie« (Oxana Krut, *1971) brachten Eleonora Akchurina und Vitalina Pucci (Klavier) auf die Bühne). Mit dem gemeinsam gesungenen »Ein Lied für die Ukraine« (Diana Skoropad, Text Ndiya Galkowska) klang das Konzert aus.

Die Spenden von 1240 Euro wurden direkt nach dem Konzert für die Menschen in der Ukraine übergeben.

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