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Hohe Auszeichnung für Klaus Kessler

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Die Geehrten und Beförderten der Biebertaler Feuerwehr. Klaus Kessler (8. v. r.) bekam das Brandschutzverdienstzeichen in Bronze am Bande, Silvia Christiane Schmidt (5. v. r.) erhielt für 25 Jahre aktive Tätigkeit das silberne Brandschutzehrenzeichen. © Waldschmidt

Bei der Jahreshauptverammlung der Biebertaler Feuerwehr wurde Klaus Kessler mit dem Bronzenen Brandschutzverdienstzeichen am Bande eine hohe Auszheichnung verliehen.

Biebertal (whk). »57 Jahre aktiver Dienst, 25 Jahre Wehrführer, 27 im Wehrführerausschuss, Mitbegründer der Mini- und Jugendfeuerwehr in Frankenbach, 30 Jahre Berufsfeuerwehrmann und 35 absolvierte Lehrgänge«, konstatierte Michael Klier (Vorsitzender Kreisfeuerwehrverband) und fügte hinzu: »Klaus Kessler (Frankenbach) ist Feuerwehrmann mit Leib und Seele und ein großes Vorbild«. Klier überreichte Kessler im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Biebertaler Feuerwehr im Rodheimer Bürgerhaus zusammen mit Kreisbrandmeister Holger Schmandt das »Bronzene Brandschutzverdienstzeichen am Bande«. Bürgermeisterin Patricia Ortmann gratulierte herzlich und überreichte ihm ein Präsent.

Kreisbrandmeister Holger Schmand zeichnete Silvia Christiane Schmidt mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen am Bande (25 Jahre aktiv) aus. Der mit Ehrenzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes in Gold (60 Jahre Mitgliedschaft) auszuzeichnende Jürgen Valentin konnte nicht anwesend sein.

Marcel Hänsel, der Leiter der Feuerwehr, bilanzierte in seinem Jahresrückblick 27 Einsätze für 2021, darunter drei Fehlalarme. Die Einsätze gliedern sich in neun Brand- und 15 Hilfeleistungseinsätze. Mit den Nebenberichten aller jeweils beteiligten Ortsteilwehren waren es 144 Einsätze. Die durchschnittliche Ausrückzeit betrug drei Minuten.

Schlimmeres verhindert

Beim Großbrand auf Hofgut Schmitte in Rodheim gelang es durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren, auch aus Staufenberg und Langgöns, die angrenzenden Gebäudeabschnitte vor den Flammen zu bewahren. Zu den besonderen Einsätzen zählte auch ein verunfallter Bus nahe der Isselscheid-Kurve vor Frankenbach. Erst mit Hilfe eines Mobil-Kranes konnte der Bus geborgen werden.

Die Biebertaler Feuerwehr zählten am 31. Dezember 144 Einsatzkräfte, davon 28 Frauen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Minus von 15 Personen. Die Ehren- und Altersabteilung zählt 61 Mitglieder.

Übungsobjekt für den Schutzbereich Mitte war das ehemalige Hotel »Am Keltentor« in Fellingshausen. Trotz Pandemie wurden 28 Lehrgänge und 51 Seminare und Fortbildungen auf Kreis- und Landesebene absolviert. Trotz Pandemie wurden viele Neu- und Ersatzbeschaffungen getätigt, darunter neue Atemschutzüberwachungstafeln und zwei Rucksäcke für die Türöffnungs-Sätze. Um die neue Schutzkleidungs-Beschaffung kümmert sich eine neue Arbeitsgruppe. Für das laufende Jahr sind Investitionen in zwei Löschfahrzeuge mit einem hydraulischen Rettungssatz, das HLF in Mitte und das KatS-LF in Nord mit je einem iPad und der Crash Recovery Software geplant. Eine neue Drohne wird zusammen mit der Jagdgenossenschaft in Dienst gestellt werden.

Das neue Staffellöschfahrzeug StLF 20, das die beiden bestehenden Löschfahrzeuge in Bieber und Fellingshausen ersetzen wird, wird mit modernster und effektiver Löschtechnik ausgestattet sein. Es wird mit einer CAFS-Anlage (Compressed Air Foam System (Druckluftschaumanlage) ausgestattet sein.

Einzug steht bevor

Der Einzug in den neuen Feuerwehrstützpunkt Mitte ist für dieses Jahr vorgesehen. Marcel Hänsel dankte Bürgermeisterin Patricia Ortmann und der Gemeindeverwaltung mit Bodo Schäfer und Christian Heßler für die gute Zusammenarbeit. Die Grüße der Landrätin Anita Schneider und der Kreisgremien übermittelte Kreisbrandmeister Holger Schmandt, die des Kreisfeuerwehrverbandes Vorsitzender Holger Klier.

Marcel Hänsel, sein Stellvertreter Daniel Weil und Bürgermeisterin Ortmann beförderten Marco Ebert, Sophie Mareike Emler, Janine Jakob-Kauß, Luana Lerch, Carolin Riederer und Sebastian Stamm (Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann-Anwärter), Sebastian Hose, Paul Jungfer und Paris Ntanas (Feuerwehrmann), Simon Bender, Florian Clever, Manuel Garcia, Hannah Herrmann, Silas Hörr, Maurice Kunz, Katharina Eva Muhly, Robin Naumann, Jonas Rentrop, Niklas Römer, Adrian Spohr, Pascal Wahl und Christoph Walbrecht (Oberfeuerwehrfrau/Oberfeuerwehrmann), Volker Julius, Verena Schmidt und Marco Seitz (Hauptlöschmeister) und Felix Bender (Löschmeister). Matthias Becker wurde zum Gerätewart Schutzbereich Nord bestellt.

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