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Ökologisch wichtige Aktion

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Förster Claus-Junk Henrich gab wertvolle Tipps zum Einbringen der Baumpflänzchen. © Waldschmidt

15 Helfer haben in der Fellingshäuser Waldgemarkung 2000 Baumsetzlinge in den winterlichen Boden gebracht.

Biebertal (whk). Das war eine ganz besondere »Baumpflanzaktion« in der Fellingshäuser Waldgemarkung oberhalb des Sportplatzes: Bei eisigem Wind, schneebedeckter Fläche und Temperaturen knapp über null Grad brachten 15 Helferinnen und Helfer 2000 Baumsetzlinge in den zum Glück nicht gefrorenen Waldboden. Die Fläche war dazu bereits vom Forst entsprechend vorbereitet und strukturiert worden. 2021 konnte die Aktion Pandemie-bedingt nicht stattfinden. »Mögen die Bäumchen für kommende Generationen gedeihen und das Klima mit verbessern. Ich danke Ihnen allen und der Forstverwaltung mit Försterin Ulrike Henrich und ihren Mitarbeitern für das Realisieren dieser wichtigen Aktion in unserem Dünsbergswald«, konstatierte Biebertals Erster Beigeordneter Peter Kleiner in Vertretung der verhinderten Bürgermeisterin Patricia Ortmann zu Beginn der Aktion. Försterin Ulrike Henrich hieß das Pflanzteam ebenfalls herzlich willkommen. Ihr Mann, Claus-Junk Henrich, der ebenfalls als Förster in Frankfurt arbeitet, gab einige Erläuterungen zum technischen Ablauf der Pflanzungen und dem Einbringen der kleinen Bäumchen auf der 0,7 Hektar großen Fläche am Fuße des Dünsberges in der Abteilung »24 B«. Die Forstwirte der Gemeinde Biebertal Bert Woller und Horst Grau standen neben den Förstern ebenfalls mit Rat und Tag zur Seite. Sie hatten zu Beginn auch ein Feuer in einer Feuerschale entfacht, das zum Aufwärmen zwischendurch diente. Ausgerüstet mit Spaten und in wintergerechter Kleidung ging es nach der Einweisung dann vollends zur Sache. Löcher wurden gegraben, die jungen Laubhölzer, darunter auch Bergahorn (er war an seinen grünen Knospen zu erkennen) und Lärche sowie einige Kirschen in die Erde gebracht. Gepflanzt wurde im 2,5-Meter-Reihenabstand in gerader Linie. »Wenn der Schnee auf der Fläche schmilzt, werden die Setzlinge gleich entsprechend gewässert und können gut anwachsen«, freute sich Försterin Ulrike Henrich.

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