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»Partner der Feuerwehr«

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an Birgit Bruckmayr-Weber (7.v.r.), Wolfgang Weber (8.v.r.) und Sven Patrick Schneider (6.v.r.). Mit dabei waren die vier im Unternehmen arbeitenden Feuerwehrmänner, Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel (8.v.l.) und sein Vertreter Daniel Weil (7.v.l.) sowie Frankenbachs Wehrführer Klaus Kessler (5.v.r.). Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Weber Verkehrsbetriebe aus Frankenbach sind als »Partner der Feuerwehr« ausgezeichnet worden.

Biebertal (whk). Die Weber Verkehrsbetriebe in Frankenbach sind als »Partner der Feuerwehr« ausgezeichnet worden. Marco Kirchner, der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen, übergab Urkunde und Plakette zusammen mit Bürgermeisterin Patricia Ortmann (parteilos) an Geschäftsführerin Birgit Bruckmayr-Weber, den Bevollmächtigten der Geschäftsführung, Wolfgang Weber, und Prokurist Sven Patrick Schneider.

»Es braucht noch mehr Unternehmen wie Ihres. Sie stellen seit Jahren Mitarbeiter für den Dienst der Feuerwehr bei Einsätzen während der Arbeitszeit frei. Und Sie haben dies getan, ohne der Gemeinde den Verdienstausfall in Rechnung zu stellen. Sie haben, um den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy zu zitieren, ›nicht gefragt, was der Staat für Sie, sondern, was Sie für den Staat tun können’. Durch das Freistellen von vier Mitarbeitern für die Feuerwehreinsätze leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft und sichert die Einsatzbereitschaft der Wehren tagsüber, auch wenn ihre Mitarbeiter dann ihrem Team fehlen« würdigte Bürgermeisterin Ortmann.

Gemeindebrandinspektor Marcel Hänsel dankte der Firma Weber für ihre Vorreiterrolle. Frankenbachs Wehrführer Klaus Kessler gehörte ebenfalls zu den Gratulanten. Mitarbeiter bei Weber sind die Feuerwehrmänner Fabio Lerch (Verkehrsleiter), Marco Becker (Werkstattmitarbeiter), Christoph Walbrecht (EDV-Bereich) und Thorsten Kelm (Busfahrer; Mitglied der Einsatzabteilung der Feuerwehr Marburg-Haddamshausen).

Kirchner erläuterte den Grund der Auszeichnung. Wenn Feuerwehrleute alarmiert werden, müssen sie von einem Moment auf den anderen ausrücken. Besonders von den Arbeitgebern und den Kollegen erfordert das bürgerschaftliche Engagement eines Arbeitnehmers im Blaulichtmilieu Verständnis.

Dies werde in manchen Unternehmen als Problem gesehen, jedoch habe auch der Betrieb Vorteile: Feuerwehrmitglieder können sich aufgrund ihrer Ausbildung und Fachkenntnisse im vorbeugenden wie auch im abwehrenden Brandschutz einbringen. Kommt es zu einem Einsatz im Betrieb, leiste ein Feuerwehrangehöriger innerhalb der Belegschaft wertvolle Dienste. Denn er kennt die Vorgehensweise und Taktik der Feuerwehr wie auch die Gegebenheiten des Betriebes und kann somit unter Umständen den Einsatzerfolg begünstigen.

»Bei Lehrgängen nehmen insbesondere der pädagogische Bereich, Führungsstil und moderne, zeitgemäße Ausbildungstechniken einen wichtigen Stellenwert ein. Diese erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten können sich auch im Berufsleben widerspiegeln und machen Ihren Angestellten wertvoller für den eigenen Betrieb«, betonte Kirchner. Grundsätzlich habe es immer einen positiven Einfluss auf das Image eines Betriebes, wenn er seine Mitarbeiter, die sich in Blaulichtorganisationen engagieren, unterstützt. Die Weber Verkehrsbetriebe leisteten einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit. Kirchner würdigte, dass das Unternehmen noch nie den Lohnausfall geltend gemacht habe.

Im Namen der Firma Weber dankte Wolfgang Weber für die besondere Auszeichnung.

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