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Rodheimer Kirmes lasst keine Wünsche offen

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Der Kirmeszug bewegte sich durch die Straßen Rodheims. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

In Rodheim wurde am zurückliegenden Wochenende kräftig gefeiert. Nach zwei Jahren Pause fand die Rodheimer Kirmes wieder statt.

Biebertal (whk). Die 54. Große Biebertal-Kirmes war nach zweijähriger Pandemiepause ein großer Erfolg. Vor vollem im Zelt spielte am Freitagabend erstmals zum Auftakt der Biebertal-Kirmes in Rodheim die Formation »Aeroplane« mit ihren fünf Vollblutmusikern auf dem Bürgerhausplatz gekonnt auf und begeisterte das Publikum.

Am Samstagabend gastierte dann die Formation »Connect« rhythmisch-schwungvoll mit vollem Sound in Rodheim. Die Vollblut-Musiker heizten den Besuchern des großen Burschen- und Mädchenschaftstreffens im vollen Festzelt kräftig ein. Es war der musikalische Höhepunkt des traditionellen Volksfestes am Bieberbach. Gekommen waren auch zahlreiche Burschen- und Mädchenschaften aus Biebertal und den Nachbarorten.

Bunter Zug zog durch die Straßen

Am Sonntagnachmittag bewegte sich der Kirmeszug durch die Straßen des Ortes. Diesmal bereicherten die Burschen- und Mädchenschaften »Fröhliche Füchse« Fellingshausen, die Burschenschaft »Edelweiß« Waldgirmes, die Alt-Burschen und -Mädchen Rodheim sowie die SKG-Faschingsabteilung und die Burschen- und Mädchenschaft »Biewwere Krähre« den bunten Zug.

Angeführt wurde der Lindwurm von den Fahnenträgern Uwe Peppler (Burschenschaft Frohsinn), Leon Katzmarzik und Fahnenträgerin Celine Pietsch (Mädchenschaft Rodheim). Einen besonders langen Haltepunkt legte zur Freude der Seniorinnen und Senioren der Zug samt Kapelle am Awo-Heim in der Gießener Straße ein und erfreute die Klienten des Heimes mit Musik.

Weitere traditionelle Haltepunkte waren an der Gastwirtschaft Pausch »beim Wani« und bei der Gastwirtschaft Leicht »bei Kallches« sowie dem Bistro Joy. Dieses Zug-Events hatte einen volksfestartigen Charakter und spannten den Bogen zur Ortsbevölkerung.

Failling und Rühl eröffnen den Tanz

Angekommen im Kirmeszelt hieß Kirmeswatz Fabian Rössiger die zahlreichen Besucher und Familien herzlich willkommen und eröffnete offiziell die Kirmes. Dem Ersteigerer des teuersten Mädchens (Selina Rühl), Benjamin Failing, war es vorbehalten den »Gickel« zu essen und eine Maß Bier sowie zwei »Kurze« zu trinken. Anschließend eröffneten Failing und die Teuerste Selina Rühl mit Annika Schmidt, die mit Dominik Schütz den teuersten Burschen ersteigert hatte, zu den Klängen der Stimmungskapelle »Bella Luna« den Tanzreigen auf der Kirmesbühne.

Der Sonntag hatte zunächst mit dem Kirmesgottesdienst, dessen Predigt Pfarrerin Johanna Fröhlich hielt, begonnen und wurde von den Kirmesburschen und -mädchen aktiv mitgestaltet. Am Sonntagabend spielte dann weiter die Stimmungskapelle »Bella Luna« zu Tanz und Unterhaltung auf. Traditionell klang am Montag die Kirmes mit dem Frühschoppen aus. Hier spielten die »Kinzenbacher Blaskapelle« kräftig auf und sorgte ihrem vielfältigen Repertoire für ausgezeichnete Stimmung bei den Besuchern.

Der Vorstand der Kirmes-Burschen und Mädchen mit dem beiden gleichberechtigten Vorsitzenden Markus Niemann und Alexander Jung waren sehr zufrieden mit dem Kirmesverlauf und dankten dem großen Helferteam, vor allem auch den Altburschen- und Alt-Mädchen für ihre Unterstützung der Kirmes.

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Kraftvoll mit starken Rhythmen: »Connect« im Rodheimer Kirmeszelt in Aktion. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

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