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Zehn Jahre kreativ in geselliger Runde

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Viel Spaß im historischen Rodheimer Backhaus hatten die Teilnehmerinnen beim mittlerweile zehnten Adventkranz-Binden des Heimatvereins Rodheim-Bieber. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Zum zehnten Male hatte der Verein zum Adventskranz-Binden ins alte Rodheimer Backhaus eingeladen. Erstmals fand es 2011 statt. 2020 und 2021 musste es Pandemie-bedingt ausfallen.

Biebertal (whk). Ein kleines Jubiläum konnte jetzt der Heimatverein Rodheim-Bieber feiern: Zum zehnten Male hatte der Verein zum Adventskranz-Binden ins alte Rodheimer Backhaus eingeladen. Erstmals fand es 2011 statt. 2020 und 2021 musste es Pandemie-bedingt ausfallen.

Symbolisch war Organisator Klaus Schmidt mit einem Adventskranz-Rohling zum kleinen Jubiläum »geschmückt«. Insgesamt waren es 17 Personen, die an zwei Tagen kamen, um ihren Kranz, kleinere Ge-stecke oder Türschmuck zu kreieren. Am Donnerstagabend waren es neun Frauen, die assistiert von Klaus Schmidt und unter Anleitung von Beate Schmidt aktiv waren und am Samstagnachmittag eine Gruppe von acht Personen mit Helmut Failing.

Die Aktion des Heimatvereins spiegelt den allgemeinen Trend, insbesondere bei jüngeren Frauen, wider, etwas selbst zu kreieren und ganz individuell zu gestalten. Wie das Adventskranz-Binden im Backhaus zeigte, geht es nicht nur um die Kosten, sondern darum, etwas selber zu machen, kreativ zu sein und dies auch noch in einer gesellig-fröhlichen Runde in einem warmen Backhaus.

Den Teilnahmerinnen stand ausreichend Material, wie Zweige der Nobilis-Tanne aus dem Wald im Dünsbergsgrund, zur Verfügung. Thuja-Zweige, Tannenzapfen und Korkenzieher-Hasel steuerten Klaus und Beate Schmidt bei. Zubehör hatten die Teilnehmerinnen selbst mitgebracht. Dank galt Försterin Ulrike Henrich, die wieder für Tannenzweige gesorgt hatte. Das Material hatten Karl-Heinz Reeh, Helmut Failing, Klaus Schmidt und Klaus Rüspler aus dem Dünsbergsgrund geholt.

Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz, den der evangelische Theologe Johann Hinrich Wichern in Norddeutschland 1839 einführte, hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt. Seit 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün gefertigt.

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