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Bahnhaltepunkt »Leppermühle« gefordert

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Buseck (red). Die Forderung nach einem Bahnhaltepunkt im Gewerbegebiet Großen-Buseck besteht bereits seit Jahrzehnten. 1986 vom Ortsbeirat Großen-Buseck beschlossen, wurde sie 1998 und im Juli 2020 von der Busecker Gemeindevertretung durch einen einstimmigen Beschluss zur Errichtung eines Bahnhaltepunktes auf der Bahnlinie Gießen-Fulda in Zusammenarbeit mit den Trägern des ÖPNV unterstrichen.

Erstes Treffen

Kürzlich fand ein erstes Treffen zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Busecker Verkehrswende, Vertreterinnen und Vertretern aus Gewerbegebiet und Leppermühle sowie einem Angehörigen der Gemeindevertretung statt, die an diesem Bahnhaltepunkt großes Interesse bekunden. Ziel war eine erste Vernetzung und die Beratung über weitere Vorgehensmöglichkeiten. Der Großen-Busecker Ortsvorsteher hatte vorher seine Unterstützung bekundet, konnte aber am Treffen selbst nicht teilnehmen.

Unterstützung

Besonders von Firmen und Arztpraxen im La Casa gebe es Unterstützung zur Forderung eines Bahnhaltepunktes, heißt es in einer Pressemittelung der Initiative »Verkehrswende in Buseck« . Überdies bestehe im Kreis derer, die am Treffen teilgenommen haben, die Bereitschaft, Kontakte zu weiteren Firmen im Gewerbegebiet herzustellen und dort nach Unterstützern zu fragen.

Bezüglich künftiger gemeinsamer Aktionen kommen laut der Teilnehmenden beispielsweise Unterschriftenaktionen in Frage, wozu entsprechende Unterlagen in den ansässigen Firmen und Arztpraxen ausgelegt werden könnten, so wie eine Teilnahme der »Initiative Verkehrswende in Buseck« am Aktionstag für Umwelt und Nachhaltigkeit der Martin-Luther-Schule.

Ein Folgetreffen wurde vereinbart, bei dem neben weiteren Anliegern und Interessenten auch die Ortsbeiräte der weiteren gewünschten Bahnhaltepunkte in Rödgen und Lindenstruth einbezogen werden sollen , heißt es abschließend.

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