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Bauplätze in Großen-Buseck und Oppenrod teurer

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Von: Sonja Schwaeppe

Buseck (son). Einige Tagesordnungspunkte bei der jüngsten Parlamentssitzung in Buseck wurden ohne Gegenstimmen beschlossen.

Der Nachtrag zum städtebaulichen Vertrag zwischen der Gemeinde und Imaxx zu den Baugebieten »Hainerde II« in Großen-Buseck und »Rahberg II« in Oppenrod ging ohne große Diskussion in die Abstimmung. Die Verkaufspreise für die erschlossenen Baugrundstücke inklusive Erdwärmekörben in Großen-Buseck verteuern sich auf 223 Euro pro Quadratmeter. Im Oppenrod werden 239 Euro pro Quadratmeter fällig. Das Thema war im Bauausschuss ausführlich besprochen worden.

Ja zum Bau eines Solarparks

Der geplante Bau eines Solarparks in der Gemarkung Großen-Buseck im Bereich des landwirtschaftlichen Hofes Klos fand ebenfalls Zustimmung. Über den Bebauungsplan Mittelsmühle mit dem ausführlichen Änderungsantrag der SPD waren sich alle einig. Schließlich gab es zum Antrag der SPD, sich um eine energetische Optimierung der Liegenschaften zu kümmern, ebenfalls keine Gegenstimmen. Außerdem wählten die Gemeindevertreter Abwassermeister Daniel Astor als wirtschaftlich und technisch erfahrene Person in die Betriebskommission der Gemeindewerke.

CDU-Antrag abgelehnt

Zwei Beschlussvorlagen scheiterten allerdings. So gab es zum Bebauungsplan »Flößerweg« 25 Gegenstimmen bei drei Enthaltungen. Auch der Antrag der CDU, von der Gemeinde prüfen zu lassen, an welchen Standorten in der Gemeinde auf Freiflächen über versiegelten Flächen und an Gebäuden Fotovoltaikanlagen entstehen könnten, erhielt nur fünf Ja-Stimmen. »Die Absicht des Antrags ist vernünftig«, meinte Uwe Kühn (FW) dazu, der gegen die Vorlage gestimmt hatte. Aber dergleichen sei bereits im Großen und Ganzen geprüft worden. Die Zusammenstellung liege der Gemeinde vor. »Und Eigentümer potenzieller Flächen kommen in heutigen Zeiten auch selbst auf die Idee, an ihren Gebäuden Solarmodule anzubringen.« Die Klimaschutzmanagerin müsse auch nicht als Energieberaterin fungieren - »darin liegt nicht ihre Aufgabe«. Kühn erkannte die Zielrichtung des Antrages durchaus an, »aber wir haben davon keinerlei Vorteil«. Auch Willy Jost (SPD) meinte, dass der Antrag nicht notwendig sei.

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