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Buseck verabschiedet Ukraine-Resolution

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Buseck (kag). »Wir forden den sofortigen Stopp der Kriegshandlungen«, heißt es im zweiten Absatz der gemeinsamen Erklärung aller Fraktionen der Gemeindevertretung Buseck.

Die Resolution verurteilt entschieden den militärischen Angriff, befohlen von Wladimir Putin, auf die Ukraine als einen eklatanten Bruch des Völkerrechts. Dieser stehe im deutlichen Widerspruch zur Charta der Vereinten Nationen, der Schlussakte der OSZE, der Satzung des Europarates und der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Die Gemeindevertretung bittet die Busecker Bürger, sich solidarisch gegenüber den Kriegsflüchtlingen zu verhalten und mitzuhelfen, ihr großes Leid zu mindern. Russland wird aufgefordert, die Integrität der ukrainischen Grenzen zu achten, die kriegerischen Handlungen zu beenden und stattdessen den Gesprächsfa-den wieder aufzunehmen. Frieden ist und bleibt das wertvollste Gut. Die Resolution wurde einstimmig verabschiedet und in einer Schweigeminute den Opfern dieses Krieges gedacht.

»Wandel durch Handel« habe nicht funktioniert, stellte Uwe Kühn (FW) fest, vielleicht liege es daran, dass wir Handel mit Diktaturen wie China, Russland und Brasilien treiben. Krieg beginne nicht mit dem ersten Schuss, sondern mit dem ersten bösen Wort. »Wir müssen uns von der Energieabhängigkeit von Gas, Öl, Uran und Kohle frei machen«, erklärte Kühn, aber was wäre die Alternative? Man müsse sich von dem Gedanken frei machen, erneuerbare Energien seien zu teuer, sagte Kühn.

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