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Busecker SPD tut sich schwer mit Forderungen

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Buseck (red). Der SPD-Ortsbezirk Großen-Buseck hatte kürzlich zur Jahreshauptversammlung in die Gaststätte »Alte Schmiede« eingeladen. Ortsbezirksvorsitzender Erich Hof begrüßte die Teilnehmer, darunter die neue Doppelspitze Marcus Grabow/Norbert Weigelt und Bürgermeister a. D. Dirk Haas.

Der Fraktionsvorsitzende Weigelt ging auf die aktuelle Politik der Gemeinde ein. Durch die Mehrheit von FW und CDU sei es schwerer geworden, SPD-Forderungen durchzusetzen. Trotzdem hätte die bei den Haushaltsberatungen in diesem Frühjahr einige Veränderung durchsetzen können, was aber nicht ausreichte, um dem Haushalt zustimmen zu können.

Wenige Aktivitäten

Die Versammlung bestimmte Christopher Saal zum Versammlungsleiter. Erich Hof berichtete, dass Corona-bedingt im letzten Jahr nur wenige SPD-Aktivitäten zu verzeichnen waren: Zwei Vorstandssitzungen, der Besuch der Flüchtlingsausstellung im Anger 10, ein Stammtisch sowie die Beteiligung an der »1. Mai Aktion« der SPD.

Ein Austritt und ein Eintritt waren zu verzeichnen. Die Großen-Busecker SPD-Mandatsträger seien gut in den Gemeindegremien und auf Kreisebene vertreten. Mit Gratulationen, Mitgliederehrungen, Krankenbesuchen und Nachrufen habe man sich in Sachen Mitgliederbetreuung engagiert. Hof hob besonders die Erhöhung des Mindestlohns ab Oktober hervor, von der sechs Millionen Arbeitnehmer bundesweit profitierten.

Im Ortsbeirat Großen-Buseck brachten sich die SPD-Vertreter zu Themen wie Bahnhof, Freibadsanierung und 700 Jahre Großen-Buseck besonders ein. Die Kleinmühle in der Zeilstraße dürfe wegen einiger Parkplätze nicht abgerissen werden. Bei den anschließenden Wahlen zum Großen-Busecker SPD-Ortsbezirksvorstand ergab sich folgendes Bild: Vorsitzender Erich Hof, stellvertretender Vorsitzender Christopher Saal, Schriftführer Wolfgang Dörr; Beisitzer Emil Dörr, Dirk Haas, Günter Kimmel, Nicole Kühn, Susanne Roth, Benjamin Schäfer, Otto Schäfer, Anne Spitzner und Marc Wagner.

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