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Dem Sekt gehuldigt

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Und noch ein Plopp: Matthias Schulze beim »Champagner-Galopp« anlässlich des Konzertes der Spielleute der Busecker Schlossremise. Foto: Wagner © Wagner

Die Spielleute der Busecker Schlossremise veranstalten ihr 36. Schlosskonzert.

Buseck (sil). Mit »Over & Out«, in den 70er Jahren vom Belgier Randy Beck komponiert, begann das 36. Schlosskonzert der »Spielleute der Busecker Schlossremise«. Auch wenn »Over & Out« übersetzt »Ende der Durchsage« heißt, so war dieser schmissige Marsch der Auftakt zu einem facettenreichen und allzeit unterhaltsamen Konzert, das die meisten der zahlreichen Besucher mehr als drei Stunden zum Verweilen im Schlosshof hielt - wobei der Schlosshof nicht alle aufnehmen konnte. Stehplätze auf der Holzbrücke führten in den Park, wo etliche Besucher auf mitgebrachten Stühlen unter den Bäumen Platz nahmen.

Einige der »Flömels« (der Name der Schülerformation ist eine Kreation aus den Worten Flöten und Trommeln) hatten es bei »Let it go« und »Nessaja« ins »große« Orchester geschafft. Hanna Herzberger führte durch das Programm. Da die Spielleute Unterstützung von Musikern des Spielmannszugs Allendorf erhielten, kam auch Gerold Franz als Dirigent zum Zuge. Der Leiter der Spielleute, Matthias Schulze, animierte bei der Zugabe »Champagner-Galopp« das Publikum zum »Plopp«, wie beim Sekt öffnen.

Danach übernahmen die »FireBeazz«, die nicht nur die jüngere Generation mit ihren eigenen Arrangements begeistern konnten. Die lautstark geforderte Zugabe war »Narcotic« von »Liquido«. Sängerin mit der Powerstimme ist Bianca Poloschek. Kleine Umbaupause und schon ging es weiter mit dem Musikverein Echzell, der ersatzweise von Kapellmeisterin Petra Scholl dirigiert wurde. Neben Märschen, Polkas und Walzern hatte das Orchester ein Medley von Dieter Thomas Kuhn und Udo Jürgens sowie den Comedian Harmonists im musikalischen Gepäck.

Thomas Reitz, ein Busecker, und Birgit Gablonska stellten die Titel sowie den 1893 gegründeten Musikverein vor. Als i-Tüpfelchen gab es zum Ausklang einen weiteren Ohrwurm: Mit dem Radetzky Marsch von Johann Strauß Vater rollten alle Musiker gemeinsam einen großen Klangteppich aus. Der Applaus war ihnen sicher.

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