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Entscheidung für Erdwärmekörbe richtig

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Langjährige Mitglieder wurden geehrt. Foto: FW © FW

Buseck (red). Die Mitgliederversammlung der Freien Wähler Buseck stand unter den Vorzeichen der Abwicklung der üblichen Regularien, zu denen diesmal auch wieder einige Ehrungen zählten. Aber auch die politische Lage in Buseck stand im Fokus.

In seinem Geschäftsbericht ging FW-Vorsitzender Manfred Buhl unter anderem auf die Ergebnisse zur Bürgermeisterwahl in Buseck im September vergangenen Jahres ein und bedankte sich bei allen, die zu dem erfolgreichen Abschneiden von Michael Ranft beigetragen haben. »Ein Ergebnis von 59:41 gegen einen Amtsinhaber zu erreichen, war so nicht zu erwarten und so können wir uns als Freie Wähler neben Michael Ranft und der CDU getrost zu den Siegern zählen. Mit dem Moment der Freude verbindet sich aber auch die Verantwortung gegenüber dem Wähler, die im Bürgermeisterwahlprogramm aufgezeigten Ziele voranzubringen«, so Buhl. Insgesamt, so das zusammenfassende Fazit, wünschen sich die Freien Wähler etwas mehr Öffentlichkeitsarbeit aus dem Rathaus. So wäre beispielsweise eine Information über die Installation von zehn Geschwindigkeitsmesstafeln an den Durchgangsstraßen in den fünf Busecker Orten durchaus ein Anlass gewesen.

Der Rückblick auf die Vorstandsarbeit zeigte aber auch die ständige Teilhabe an der aktuellen Ortspolitik. So informierte Uwe Kühn schon sehr zeitig über die Energieversorgung mit Windkraft in der Region. Begrüßt wurde auch die Bildung einer Kommission zur Vergabe von Bauplätzen.

Keine Fortschritte gibt es dagegen im Zusammenhang mit der Bahn. Sowohl zum Bahnhaltepunkt als auch zu den Schließzeiten der Schranken gibt es zurzeit keine Neuigkeiten.

Über eine zufriedenstellende Kassenlage berichtete Jürgen Häuser. Mit dem Dank der Versammlung ehrten der Vorsitzende und sein Stellvertreter Peter Fischbach langjährige Mitglieder für die stete aktive und passive Unterstützung der Freien Wähler.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Kai Bolte, Uwe Kühn, Jürgen Ranft und Alexander Zippel geehrt. Für 15-jährige Mitgliedschaft: Wilhelm Damm, Berthold Haupt, Mathias Ranze und Mechthild Ranze. Über die Arbeit in Fraktion und Kreistag sowie zur politischen Lage in Buseck berichtete Fraktionsvorsitzender Erhard Reinl. Er ging auf alle großen Themen in Buseck ein und stellte die derzeitigen Situationen zu den Kindergärten, zu den Feuerwehren Alten-Buseck und Trohe, zu den Sportplätzen in Trohe und Beuern, zum Gaststättenbereich der Harbig-Halle, zur Erschließung und zur Vergabe von Bauplätzen in Oppenrod und Großen-Buseck und zur Renovierung des Freibads ausführlich dar.

»Die Entscheidung, die Heizungen der neuen Häuser in den Baugebieten Buseck und Oppenrod mit Erdwärmekörben zu betreiben, stellt sich angesichts der derzeitigen Energiekrise als richtig heraus«, so Reinl im Nachtrag zu der geführten politischen Auseinandersetzung.

Mit seinen Ausführungen zum Stand der Renovierung des Freibads löste Reinl eine ausführliche Diskussion aus und versuchte die, mit dem Ortsbeirat Großen-Buseck entstandene Problematik, objektiv und aufgrund von Fakten darzustellen.

In seinem Bericht über die Kreistagspolitik ging Reinl auf die Aufgabe des Landkreises im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation ein. Er verwies auf die Hoheit des Landkreises bei der Zuteilung von Flüchtlingen auf die Landkreisgemeinden. »Die Gemeinde Buseck habe unter anderem den roten Sportplatz in Alten-Buseck dem Landkreis als Standort für eine Flüchtlingsunterkunft gemeldet mit der Folge, dass dort vom Landkreis zurzeit ein Übergangsgebäude erstellt wird, in das 32 Personen einziehen können«, so Reinl abschließend.

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