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»Gefahrensituation für Kinder«

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Buseck (red). Im Schwimmbadgässchen in Großen-Buseck (zwischen Zeilstraße und Weidenstraße) gab es bis vor einiger Zeit zwei Barrieren (sogenannte Umlaufsperren), die eine schnelle Durchfahrt mit dem Fahrrad - und damit auch gefährliche Kollisionen zwischen motorisiertem und nicht-motorisiertem Verkehr - verhinderten. Im vergangenen Jahr wurde eine der beiden Barrieren abgebaut, um auch Lastenfahrrädern die Durchfahrt durch das Gässchen zu ermöglichen.

Dieser Umstand stieß bei den Freien Wählern (FW) auf Unmut, da durch den Abbau die ursprünglich durch eben diese Barrieren geminderte Gefahrensituation, vor allem für Kinder, wieder akut geworden sei, heißt es in einer Pressemitteilung. Dass nun auch die zweite Barriere abgebaut werden musste, habe juristische Gründe. So sei die Kommune aufgrund der Gesetzeslage vom Landkreis aufgefordert worden, auch diese zu entfernen. Um diese missliche Lage zu beheben, wurde der Weg nun zu einem Fußweg umgewidmet. Dies verhindert allerdings nicht die Durchfahrt von Kindern, weshalb vonseiten des Bürgermeisters weitere Maßnahmen angedacht sind.

Die Fraktion der Freien Wähler werde sich gemeinsam mit ihren Mitgliedern im Gemeindevorstand dafür einsetzen, dass nun schnellstmöglich eine Lösung gefunden wird, um die Gefahrensituation für Kinder umgehend zu entschärfen.

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