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Gott suchen und finden

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Einen herzlichen Applaus erhielten die zukünftigen Schulanfänger für ihr Anspiel. © Wagner

Die Großen-Busecker Kita »Sankt Elisabeth« feiert zum Auftakt des Sommerfests einen besonderen Gottesdienst. Verabschiedet wurde Conny Jimenez, die seit 1980 in der Kita als Erzieherin arbeitete.

Buseck (sil). »Wir feiern heute Gottesdienst und ein Sommerfest… endlich wieder nach zwei Jahren«, sagte Claudia Sharifi, die Leiterin der Katholischen Kindertagesstätte »St. Elisabeth« in Großen-Buseck. Die Kirche war voll besetzt. Das dürfte auch Pfarrer Lukasz Szafera gefreut haben, der unter pandemiebedingten Einschränkungen im Oktober des Vorjahres seinen Dienst als Pfarradministrator bei »Sankt Marien« angetreten hatte. Der von den zukünftigen Schulanfängern gestaltete Familiengottesdienst wurde von den Erzieherinnen Christiane Buchkamp und Annett Meindl vorbereitet. Im Fokus stand die Aufführung der Kinder. In dieser ging es um das Leben und Wirken von Franziskus von Assisi. Eine biblische Geschichte, die sich gut für das Anspiel eignete.

Obwohl Sohn reicher Tuchhändler, entschied sich Franziskus für ein Leben in Armut. Er suchte und fand Gott in allen Dingen, wie etwa in den prächtig blühenden Bäumen und im durstlöschenden Flusswasser, beim Teilen von Brot auch in den Menschen. In seiner Lebensweise und im Glauben fand er Anhänger, die ihm folgten.

Berühmt ist sein Sonnengesang, den er am Ende seines Lebens verfasste. Darin preist er Gott für die Schöpfung der Erde und des gesamten Kosmos. Sharifi verlas dieses Loblied. Nach tosendem Applaus für das Anspiel sangen alle das Lied »Du hast uns deine Welt geschenkt«.

Bei Kaffee und Kuchen, später Gegrilltem, schlossen sich in und um die Kita kurzweiliges Basteln, Schminken, Hüpfburghüpfen und allerlei Spiele an. Noch in der Kirche wurde Conny Jimenez in den Ruhestand verabschiedet. Sie war seit 1980 in der Kita tätig, betreute zuletzt schon einige Kinder der dritten Generation einer Familie. »Ich möchte Gott danken, dass er mich hierher in diese Einrichtung geführt hat«, sagte sie sichtlich gerührt. Erzieherin zu sein, war für sie eine Berufung.

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