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Hartmut Zacharski war schon 2003 dabei

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Ilona Zacharski, Klaus-Jürgen Grün, Hartmut Zacharski und Norbert Münch (v. l.) vom »Busecker Quartett« unterhielten das Publikum auf das Beste. Foto: Wagner © Wagner

Buseck (sil). Das »Busecker Quartett« stellte mit seinen Eröffnungsstücken, der Marschpolka »Musik und gute Laune« und dem langsamen Foxtrott »Spiel mir eine alte Melodie«, quasi das Motto des Abends vor. »Lieder zum Entspannen und Runterkommen«, meinte ein Besucher und sprach damit sicherlich vielen Gästen aus der Seele.

Bei »Ein Bier wär’ jetzt schön« (niemand musste darauf verzichten) und weiteren Titeln tauschte Norbert Münch die Gitarre mit dem Saxofon. War eine dunkel angehauchte Stimme angebracht, wie etwa bei »Mackie Messer« und »Hello Dolly«, war Münch auch als Sänger gefragt, ansonsten bestritten Ilona Zacharski (Mezzosopran) und Klaus-Jürgen Grün (Tenor) den gesanglichen Part.

Mit Hartmut Zacharski spielte ein Mann das Akkordeon, der bereits mit der damaligen Formation »Busecker Volksmusikanten« im Jahr 2003 mit von der Partie war. Am 23. August 2003 konnte man in dieser Zeitung von »einem gelungenen Auftakt der Musik im Schlosspark« lesen. Die Bevölkerung habe auf eine derartige Veranstaltung geradezu gewartet, das Atrium eigne sich hervorragend dafür und sei bisher viel zu wenig genutzt worden, hieß es damals. Initiator und Moderator war Friedhelm Leblanc.

Alle Mitwirkenden, neben den Busecker Volksmusikanten waren dies das Drehorgel-Duo Rita und Rolf Mattern und die Volkstanzgruppe aus Annerod, wollten bei einer Wiederholung dabei sein. Einzig was fehlte war ein Organisator, der das Heft in die Hand nimmt.

Potenzial genutzt

Der ehemalige Bürgermeister Dirk Haas hat das Potenzial erkannt und genutzt. Nach wenigen Monaten im Amt brachte er die beliebte Musikreihe vor sieben Jahren ins Rollen. »Musik aus der Region - umsonst und draußen« wurde ein Selbstläufer. Aufgrund seiner jahrzehntelangen Tätigkeit als Veranstaltungstechniker konnte Haas auf ein großes Netzwerk bauen. Mussten Interpreten zunächst direkt angesprochen werden, so kamen schon bald die Musiker direkt auf die Gemeinde zu. Sie hatten über die Tageszeitungen von »Musik im Park« erfahren und sich vorab bei Konzerten ein Bild darüber gemacht. In den Pandemiejahren war es für etliche Gruppen die einzige Auftrittsmöglichkeit.

Weiter geht es mit »Musik im Park« im Atrium donnerstags ab 18 Uhr am 14. Juli mit der Gruppe »Gospop« aus der Rabenau mit Pop, Rock, Gospel und Motown, am 21. Juli mit dem Alleinunterhalter Alfons Dörr aus Wettenberg und am 28. Juli mit den »FireBeazz«.

Wie gehabt: Nur bei trockenem Wetter. Am nächsten Donnerstag (7. Juli) laden die IGS und die Musikschule Busecker Tal zu einem Musiktheater der Jahrgänge 7 - 10 in das Kulturzentrum ein.

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