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Kontrolle: BMW mit mehr als 70 Mängeln

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Buseck (red). Am Dienstag kontrollierten Mitarbeiter des Regionalen Verkehrsdienstes Gießen in Großen-Buseck einen Fahrer, der offenbar mit einem technisch manipulierten BMW unterwegs war. Die Sachverständigen stellten laut Pressemitteilung der Polizei mehr als 70 Mängel fest. Die Folge waren Strafanzeigen gegen den Mann, unter anderem wegen Urkundenfälschung und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Ohne Endtopf und Katalysator

Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren nicht für den BMW ausgegeben. Das Abgasrückführungsventil des Motors war stillgelegt und der Endtopf des Auspuffs samt Katalysator entfernt. Hierdurch sollte vermutlich ein »besserer« Sound des Autos erzielt werden. Zudem war im Fahrzeug ein viel zu tief eingestelltes Gewindefahrwerk in Verbindung mit einer nicht zulässigen Rad-Reifenkombination verbaut.

Neben den Veränderungen wurden noch weitere Umbauten sowie Veränderungen an dem PKW festgestellt, sodass sogar die Betriebserlaubnis gelöscht wurde.

Die Beamten stellten den BMW sicher und führten ihn beim TÜV Hessen vor. Hier ein paar der mehr als 70 Mängel: Geräuschpegel zu laut, der im Fahrzeug verbaute Austauschmotor war nicht mit der Karosserie verschraubt, der Motor lag lose im Motorraum, ein Bremssattel war komplett undicht, Bremsflüssigkeit trat aus, Brandgefahr durch im Motor befindliche Verkabelungen.

Im Ergebnis darf der PKW in diesem Zustand nicht mehr am Verkehr teilnehmen. Er wurde als verkehrsunsicher eingestuft. Auf den aus dem Landkreis Gießen stammenden 43-Jährigen kommt nun ein Straf- und Ordnungswidrigkeitsverfahren zu, teilte die Polizei abschließend mit.

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