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Landwehrweg in Großen-Buseck wird grüner

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Breite Gehwege und ein Grünstreifen sind zwei der Veränderungen, die sich durch die Sanierung des Landwehrwegs in Großen-Buseck ergeben. Foto: Zylla © Zylla

Ab Jahresende oder Anfang 2023 soll die Straße saniert werden. Für die Arbeiten werden 14 bis 16 Monate eingeplant.

Buseck (zye). Der Landwehrweg in Großen-Buseck soll wesentlich grüner werden und damit an die Veränderungen durch den Klimawandel angepasst werden. Das verdeutlichte Planer Thorsten Eise vom Büro Zick-Hessler in der Sitzung des Bauausschusses. Ab Ende des Jahres oder Anfang 2023 soll die Straße für einen Zeitraum von 14 bis 16 Monaten saniert werden. Der Ausschuss billigte die Vorlage einstimmig.

Der Landwehrweg verläuft auf einer Länge von circa 500 Metern von der östlichen Ortsmitte bis hinauf zu den markanten Hochhäusern. Drei Varianten standen zunächst zur Wahl. Der Ausschuss nahm diese zur Kenntnis. Der Gemeindevorstand empfiehlt die erste Variante. Der Bereich um die Kita an der Ecke Oberstruth soll gemäß der zweiten Variante gestaltet werden.

In der Februar-Sitzung des Bauausschusses war der fehlende Radweg kritisiert worden. Der Plan wurde daraufhin überarbeitet. Doch nun wird es keinen gesonderten Radweg geben. Polizei, das Ordnungsamt und die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Gießen hatten dies ebenso abgelehnt wie der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Gießen. Laut Stellungnahme des ADFC ist »Mischverkehr die sinnvollste Lösung«. Begründet wird dies damit, dass in einer Tempo-30-Zone wie dem Landwehrweg eine Gehwegfreigabe für Radfahrer nicht sinnvoll sei und die Unfallgefahr steige.

Die aktuelle Situation der Straße bezeichnete der Planer als eher ungünstig. Die Gehwege seien zu schmal, Fahrzeuge setzen auf dem Bahnübergang auf, Barrierefreiheit sei nicht vorhanden und die Kanal- und Wasserleitungen seien sanierungsbedürftig.

Mit Blickrichtung Hochhäuser soll der Gehweg auf der linken Seite künftig 2,50 Meter breit sein. Die Fahrbahn wird überwiegend 5,50 Meter breit sein. Ein zwei Meter breiter Grünstreifen soll auf der rechten Seite entstehen. Der Gehweg neben dem Grünstreifen wird ebenfalls zwei Meter breit sein.

Geprüft werden müsse noch, welche Baumarten in dem Grünstreifen gepflanzt werden können. Sie müssen an die Klimaveränderungen angepasst werden. Uwe Kühn (FW) gab zu bedenken, dass die Bewässerung der Bäume zum Problem werden könnte, bleibt es bei den wenigen Regentagen der vergangenen Jahre.

Um die Kita herum sollen ein größerer Platzbereich vor dem Haupteingang sowie acht oder neun Autostellplätze und Fahrradstellplätze entstehen. Mit weiteren Grünflächen soll ein Wartebereich mit einer Rundbank um einen Baum geschaffen werden.

Die CDU zog einen Änderungsantrag zurück, nachdem der Planer die Bedenken ausgeräumt hatte. Ein Änderungsantrag der Grünen, der geschwindigkeitsreduzierende Rampen an den Kreuzungen vorsah, wurde bei vier Ja- und vier Nein-Stimmen sowie einer Enthaltung abgelehnt.

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