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Rehkitz-Retter in Großen-Buseck gesucht

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Vertreterinnen der Busecker Rehkitzrettung gaben Tipps, wie die Tiere während der Wiesen-Mäharbeiten geschützt werden können. Und: Helfer für ihre Rettung werden immer gesucht .

Buseck (red). Unter der Leitung des Ortsvorstehers Sebastian Balser-Kutt (FW) traf sich kürzlich der Ortsbeirat Großen-Buseck. Nach dem Rückblick auf die vorausgegangene Ortsbeiratssitzung durch den stellvertretenden Ortsvorsteher Erich Hof (SPD) standen einige inhaltlich wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Zwei Vertreterinnen der Busecker Rehkitzrettung (erreichbar über 0173/6460659) schilderten eindringlich das Problem der durch Wiesen-Mäharbeiten sehr schwer oder tödlich verletzten Rehkitze. Sie gaben Tipps, wie man dem vorbeugen könne. Helfer bei der Rehkitzrettung würden immer gesucht. Ein weiterer wichtiger Punkt waren die aktuellen Probleme am Großen-Buse-cker Bahnhof: Leichtsinnige und lebensgefährliche Gleisüberquerungen, schlechte Anbindung der Bushaltestelle und am Gleis zwei sowie fehlende Park-and-Ride-Parkplätze. An der Debatte über unklare Zuständigkeiten beteiligten sich alle Ortsbeiratsmitglieder. Man will erst die Beantwortung der Anfragen von Gemeindevertreter Erich Hof in der kommenden Gemeindevertretersitzung abwarten.

Manfred Weller (FW) informierte über den aktuellen Stand der Vorbereitung 700 Jahre Großen-Buseck in 2026. Der benachbarte Gießener Stadtteil Rödgen feiert ebenfalls unter Berufung der gleichen Urkunde 2026 sein 700-jähriges Bestehen. Der Aufhebung der Busecker Werbeanlagengestaltungssatzung stimmte der Ortsbeirat zu, da diese vor Gericht wegen Unklarheiten verworfen wurde.

Das Gemeindevorstandsmitglied Rudolf Buchtaleck informierte über wichtige Angelegenheiten wie Verteilprobleme des Gemeindeblättchens »Busecker Nachrichten«, Übergang-Kitas und weniger Gewerbesteuer.

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