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Soziale Infrastruktur nicht vernachlässigen

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Buseck (red). Die Digitalisierung in der Busecker Verwaltung, Nutzung und Einbau von Regenwasserzisternen in gemeindlichen Liegenschaften und Verbesserung des ÖPNV in der Gemeinde waren Themen der Haushaltsklausurtagung der Busecker Grünen.

Ein defizitärer Ergebnishaushalt, der immer größer werdende Investitionsstau und nicht besetzte Stellen: Die Herausforderungen für das laufende Haushaltsjahr sind enorm. »Nur gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in der Verwaltung werden zukünftig die vielfältigen Aufgaben stemmen können«, sagte Ute Wagner, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Buseck.

Die schnelle Errichtung der Modulkindergärten wird positiv gesehen und hilft, die Situation im Bereich Kitas zu entschärfen.

Aber zukünftig müsse bei allen Entscheidungen für weitere Baugebiete mit bedacht werden, dass gleichzeitig für die soziale Infrastruktur gesorgt werde. Extrem lange Planungszeiten beschlossener Investitionsmaßnahmen, insbesondere beim Freibad, seien für alle Beteiligten zermürbend. Hier werden 2023 endlich sichtbare Ergebnisse erwartet.

Für klimafreundliche Maßnahmen auf kommunaler Ebene wurden auf der Tagung Vorschläge erarbeitet. So soll bei einigen Baumaßnahmen geprüft werden, ob Regenwasserzisternen sinnvoll sind. Weiter geplant wurde ein Bürgerbus-Antrag, um die Lücken im Nahverkehr innerhalb der Gemeinde zu schließen.

Positiv wurde zur Kenntnis genommen, dass die Einschlagzahlen im Busecker Wald für 2023 verringert wurden und 2022 mehr Habitatbäume ausgezeichnet wurden.

Abschließend wurden noch Termine für Aktivitäten des Ortsverbandes abgestimmt: Eine Müllsammelaktion, ein Rundgang in Beuern sowie eine Wanderung entlang des zukünftigen Busecker Mühlenwegs stehen für dieses Jahr auf dem Plan.

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