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Spatenstich für neue Sozialstation

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Kay-Achim Becker, Marco Schulte-Lünzum und Bürgermeister Michael Ranft (v.l.) beim symbolischen Spatenstich für den Neubau der Sozialstation in Großen-Buseck. Foto: Wißner © Wißner

Oberhalb des Johanniterstifts soll bis Ende 2023 der zwei Millionen Euro teure zweigeschossige Neubau stehen, der im Erdgeschoss auf 230 Quadratmetern der Sozialstation eine neue Heimat bietet.

Buseck (twi). »Eine gute Geschichte für Buseck«, ist sich der Regionalvorstand Mittelhessen der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH), Marco Schulte-Lünzum sicher, als er gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ranft (CDU), Ehrenbürgermeister Erhard Reinl (FW) und dem Beigeordneten Kay-Achim Becker (CDU) zum Spaten greift um mit vereinten Kräften den Baubeginn für den Neubau der Sozialstation Busecker Tal zu geben.

Zwei Millionen Euro Gesamtkosten

Oberhalb des Johanniterstifts soll bis Ende 2023 der zwei Millionen Euro teure zweigeschossige Neubau stehen, der im Erdgeschoss auf 230 Quadratmetern der Sozialstation eine neue Heimat bietet, während im Obergeschoss acht seniorengerechte Miet-Wohneinheiten in einer Größe zwischen 45 und 60 Quadratmetern entstehen. Der Neubau wird in den Hang hinein gebaut, wie Schulte-Lünzum in seiner kurzen Ansprache vor den zahlreich erschienenen Mitarbeitern der Sozialstation und geladenen Gästen ausführte.

Künftig soll so die Sozialstation auch visuell gesehen werden. Zum angrenzenden Johanniterstift werde auch weiterhin das gute Miteinander gepflegt. »Wir bieten etwas Niederschwelliges an. Wir wollen hier keine Konkurrenz zum Stift machen, wollen seniorengerechte und bezahlbare Mietwohnungen bieten.«

Seit Übernahme der Sozialstation von der Gemeinde im Jahre 2009, als Erhard Reinl als Bürgermeister wirkte, habe sich viel getan, sei die Station permanent gewachsen und allein der Fuhrpark von sechs auf 18 Fahrzeuge und die Anzahl der Mitarbeiter auf 36 angestiegen. Deshalb sei es notwendig, Parkplätze für den Sozialstation-Fuhrpark zu schaffen und diese entstehen angrenzend an den Neubau, wobei hier die Anbindung laut Schulte-Lünzum »von unten her erfolgt und nicht das Wohngebiet hier belastet«.

In drei Wochen soll es dann so richtig losgehen auf der Baustelle, wobei aufgrund der aktuellen Baupreisentwicklung und Lieferschwierigkeiten keiner so genau sagen kann, ob alles wie geplant Ende nächsten Jahres fertig ist. Vor diesem Hintergrund stellte Schulte-Lünzum nochmals klar, dass es sich hier um Miet-Wohneinheiten handelt, deren Vermietung erst erfolgt, wenn eine Fertigstellung absehbar ist. Ein sozialer Wohnungsbau sei an diesem Platz nicht möglich gewesen, weil sich ein solcher trotz Fördermittel nicht rechne. Darüber hinaus kündigte er an, dass im kommenden Monat die Tagespflege in der Kaiserstraße umgebaut werden soll. Das Obergeschoss soll um zehn Tagespflegeplätze erweitert werden. Derweil steht im Johanniterstift noch nicht fest, wie die durch den Auszug der Sozialstation freiwerdenden 100 Quadratmeter genutzt werden.

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