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SPD besucht Ausstellung im Anger 10

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Buseck (red). Corona-bedingt war der Termin mehrmals verschoben worden. Kürzlich klappte er aber doch, der Besuch des SPD-Ortsbezirks Großen-Buseck der »Ausstellung Flüchtlinge und Heimatvertriebene 1945 - 1947« im Anger 10.

Der Verein »Anger 10« hatte sich viel Mühe und Arbeit gemacht, an die Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Großen-Buseck zu erinnern. Als fast so viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten im damaligen Großen-Buseck ankamen, wie es seinerzeit Einwohner hatte. Die Menschen brauchten neben dem Essen ein Dach über den Kopf. Der damalige Großen-Busecker Bürgermeister Albert Dörr (SPD) machte sich zumeist unbeliebt mit seinen Zwangseinweisungen der Flüchtlinge in die schon zahlreich bewohnten Häuser.

Das Leid und die große Not der damaligen Neubürger erinnert fatal an die Flüchtlingswellen des Syrienkrieges und des aktuellen Ukraine-Kriegs.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsbezirks Großen-Buseck, Erich Hof, verabschiedete nachdenkliche Genossen.

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