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Umweltpreise vergeben

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Buseck (zye). Einigkeit herrschte in der Gemeindevertretung Buseck über den Fortschritt der Bebauungspläne »Am Großen-Busecker Weg« und »Flößerweg«, in die jeweils noch Änderungsanträge einflossen.

Außerdem stimmten alle 31 Bürgervertreter für das Prüfen und Umsetzen von weiteren Gemeindeblühflächen im Rahmen des Gemeindeprogramms »Buseck blüht auf«. Hier hatten die Grünen einen umfangreichen Antrag vorgelegt, der auch schon geeignete Flächen vorschlägt. Außerdem war das Plenum dafür, die befristete Stelle von Klimaschutzmanagerin Larissa Hildebrand bis zum 31. Januar 2025 zu verlängern. Auch eine entsprechende Förderung seitens des Landkreises soll nun beantragt werden. Die Förderung laufe am 31. Januar 2023 ab. Abzüglich einer Förderung kostet die Gemeinde diese Stelle, inklusive Sachkosten, zirka 31 000 Euro. Diese Gelder werden nun in den nächsten Haushaltsjahren für diesen Posten bereitgehalten. Als Begründung nannte Bürgermeister Michael Ranft den hohen Einsatz Hildebrands: »Sie ist sehr gut in der Gemeinde vernetzt und im ständigen Austausch mit verschiedenen Akteuren. Trotz der widrigen Umstände in der Pandemie.«

Hildebrand saß auch in der Umweltpreis-Jury. Grund zur Freude hatten hier zwei der drei Teilnehmer am Umweltpreis 2021. Eine 550 Euro-Prämie ging dabei an Lukas Heptner für seinen »Busecker Gemüsegarten«. Sein Projekt soll aufzeigen, wie eine Lebensmittelerzeugung auch lokal und klimafreundlich funktionieren kann. Diese Art der »regenerativen Landwirtschaft« brachte ihm 31 von 45 möglichen Punkten ein.

450 Euro werden zudem an Jörg Schudy für sein Projekt »Insektenweide und Gemüse statt Schotterwüste« vergeben. Schudy zeigte »Alternativen zu herkömmlichen und zeitgenössischen Trends der Vorgartengestaltung im (Neubau-)Wohngebiet auf. Auch das gefiel der Jury, die 25 von 45 Punkten vergab. Mindestens 22,5 Punkte mussten erreicht werden. An dieser Hürde scheiterte die dritte Bewerbung von Michael Kogej. Mit seinen 19 von 45 Punkten konnte seine Frau Claudia Kogej bei der Preisvergabe nicht berücksichtigt werden. Die Marathon-Läuferin sammelte bei ihrer sportlichen Tätigkeit ehrenamtlich in Busecks Wäldern, Wiesen und Feldern Müll auf.

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