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Es gibt wieder einen Seniorenbeirat

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Bürgermeister Manuel Rosenke mit dem neuen Fernwalder Seniorenbeirat: Harald Hahn, Reinhard Gerich, Martina Espanion, Petra Littmann (stellvertretende Vorsitzende), Rosemarie Lotz, Ursula Schmitt, Hertraut Haas-Andela (Vorsitzende), Christel Hahn und Marga Schäfer von der Heyden. Foto: Schäfer © Schäfer

Am Dienstag traf sich der frisch gegründete Seniorenbeirat Fernwald zur konstituierenden Sitzung, um die Vorstandsmitglieder zu wählen und die zukünftige Marschrichtung festzuklopfen.

Fernwald (rrs). Nach der Wahl am 1. Juni hat sich der Seniorenbeirat Fernwald mit Martina Espanion, Reinhard Gerich, Hertraut Haas-Andela, Christel Hahn, Harald Hahn, Petra Littmann, Rosemarie Lotz, Marga Schäfer von der Heyden und Ursula Schmitt neu aufgestellt.

Neustart geschafft

Am Dienstag traf sich das frisch gegründete Gremium zur konstituierenden Sitzung, um die Vorstandsmitglieder zu wählen und die zukünftige Marschrichtung festzuklopfen. Bürgermeister Manuel Rosenke freute sich, dass es jetzt wieder einen Seniorenbeirat in Fernwald gibt, der sich regelmäßig treffen und mit Angeboten sowie Vorschlägen aufwarten wird. »Es war schwer nach dem Tod von Inge Krämer und der Erkrankung von Ernst Schmid, die zusammen mit Marga Schäfer den Seniorenbeirat mit Leben gefüllt hatten, einen Neustart zu initiieren. Aber jetzt ist es geschafft.«

Als erster Tagesordnungspunkt war ein Wahlmarathon zu absolvieren. In Abwesenheit, aber mit der Zusage, eine Wahl anzunehmen, wurde Hertraut Haas-Andela einstimmig als Vorsitzende gewählt und Bürgermeister Rosenke übernahm notgedrungen in Vertretung die weitere Sitzungsleitung. Zur Stellvertreterin wurde mit einer Enthaltung Petra Littmann ernannt. Wie schon die Jahre zuvor übernimmt die Verwaltung die Aufgaben des Schriftführers und dessen Vertreter, da sich keiner für den Posten zur Verfügung stellte. Martina Espanion und Rosemarie Lotz fungieren nach Abstimmungen mit je einer Enthaltung zukünftig als Delegierte für die Diakoniestation Pohlheim/Fernwald.

Vorbehaltliche Abstimmung

Schwieriger wurde es bei der Wahl des Delegierten für das Seniorenzentrum Annerod. Der vorgeschlagene Kandidat Harald Hahn war nicht anwesend und es gab auch keine Erklärung zur Annahme einer Wahl. Deshalb wurde er vorbehaltlich bestimmt. Sollte er das Amt ablehnen, wurde mit einer Enthaltung Reinhard Gerich als Ersatzmann berufen.

Um die Anlaufstellen des neuen Seniorenbeirates publik zu machen und die einzelnen Mitglieder vorzustellen, wurde in der Zwischenzeit eine Broschüre mit Adressen, Telefonnummern, Mailadressen, kurzen Lebensläufen, aber auch den vordringlich ins Auge gefassten Aufgaben und Zielen erarbeitet, die kurz vor der Finalisierung steht. Für Bürgermeister Rosenke steht dabei die Begegnung von Jung und Alt im Mittelpunkt. Als erstes gilt es, zusammen mit der Jugendpflege ein Konzept für die Neugestaltung der Spielplätze zu Mehrgenerationenplätzen auf die Beine zu stellen. Neben Kindern und Jugendlichen wird hierzu auch der Seniorenbeirat nach Vorschlägen und Anregungen befragt.

Die Seniorentreffs in Steinbach und Albach müssen wieder mit neuem Leben gefüllt und in Annerod sollte wieder ein Seniorentreff aufgebaut werden. Angedacht sind Vorträge, Konzerte, Theaterbesuche, Wanderungen und Ausflüge. Weitere Ideen haben ein Internetcafé, ein Reparatur-Nachmittag und eine Fahrradwerkstatt im Auge. »Uns ist die Begegnung zwischen den Generationen fundamental wichtig, deshalb wird die Gemeinde jegliche Form von gemeinsamem Tun unterstützen. Nur sind wir hier unbedingt auch auf Ehrenamtliche angewiesen, denn alleine kann der Seniorenbeirat das nicht stemmen«, konstatierte Rosenke. Derweilen war Rosemarie Lotz schon beim Obst- und Gartenbauverein mit der Bitte, Jugendlichen das Gärtnern beizubringen und ihnen eine kleine Fläche zum eigenen Anbau zur Verfügung zu stellen.

Zum Schluss erklärte Hauptamtsleiter Peter Berger, dass auch der Seniorenbeirat neuerdings Sitzungsgeld erhält und ihm das Sitzungsdienst-Programm zur Verfügung steht. Damit sind sämtliche Informationen ab sofort auf der Gemeinde-Homepage einsehbar und die Unterlagen werden elektronisch, aber auf Wunsch auch nach wie vor in Papierform, zugestellt.

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