1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Fernwald

Große Herausforderung gemeistert

Erstellt:

Von: Petra A. Zielinski

gikrei2309SparkasseFW_22_4c
Nach einer Bauzeit von neun Monaten konnten Manuel Rosenke, Ilona Roth, Judith Degen und Peter Wolf das rote Band durchschneiden. Foto: Zielinski © Zielinski

Nach einer neunmonatigen Umbauphase konnte die Sparkasse in Fernwald wieder ihre Pforten öffnen.

Fernwald (paz). Zwischen 9. November und 2. Dezember 2021 wurden die Sparkassen-Filialen in Fernwald, Buseck und Langgöns Opfer von Sprengstoffanschlägen. Nachdem der Planungsprozess im Januar dieses Jahres begonnen hatte, konnte die Sparkasse in Fernwald wieder ihre Pforten öffnen. »Endlich sind wir wieder in Fernwald vertreten«, freute sich Ilona Roth, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Gießen, beim Tag der offenen Tür. In der Bauphase hätten unterbrochene Lieferketten sowie das Warten auf Handwerker immer wieder zu Verzögerungen geführt. Leider hätten nicht alle Kunden dafür Verständnis gezeigt, zumal die Versorgung mit Bargeld und SB-Technik zeitweilig gänzlich gefehlt habe.

Nach dem Sprengstoffangriff auf den Geldautomaten habe die Bank einem Trümmerfeld geglichen. »Wir mussten uns damals einen Weg durch das Chaos bahnen«, erinnerte sich Roth. Neben Glasscherben hätten auch Geldscheine den Weg vor der Bank gesäumt. Man habe »maximal Gas gegeben«, um die Filiale wieder öffnen zu können. »Es war eine große Herausforderung«, bestätigte auch Vorstandsvorsitzender Peter Wolf. Die Mitarbeiter seien temporär in Lich eingesetzt worden. Nun aber erstrahlt die Filiale in neuem Glanz, die Geldautomaten wurden mit innovativer Sicherheitstechnik ausgestattet. »Ziel war es, eine offene Wohlfühlatmosphäre zu schaffen«, betont Roth. Künftig sollen hier auch kleinere Veranstaltungsformate wie Ausstellungen stattfinden. Nachdem Ilona Roth gemeinsam mit Bürgermeister Manuel Rosenke das rote Band durchschnitten hatten, zeigten Filialleiterin Judith Degen und ihre Mitarbeiterinnen Christiane Keller, Anna-Katharina Lämmel und Laura Poetzsch den Gästen gerne die neuen, modernen Räume. Um ihre Verbundenheit zu Fernwald zu dokumentieren, erhielten gleich drei Vereine aus Anlass der Wiedereröffnung einen symbolischen Scheck über 250 Euro. Peter Wolf überreichte den Scheck an Astrid Horn (SV 1945 Annerod), Jürgen Krug (TSV 1911 Albach) und Hans Peter Schön (FSV 1926 Fernwald).

»Die Spenden stehen ganz klar für ein Danke an die Menschen in der Region«, betonte Wolf. Ein besonderes Anliegen ist ihm hierbei die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen, die das Miteinander der Region fördern.

Auch interessant