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Sanierung der Spielplätze auf der Agenda

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Fernwald (rrs). In der gemeinsamen Sitzung aller Fernwälder Ausschüsse stellten die Grünen den Antrag, den Spielplatz »Am Lindenberg« zeitnah und vordringlich zu sanieren.

Vorgeschlagen wurden Boulderwürfel, neue Spielgeräte aus nachhaltigen Materialien, Sonnensegel und ausreichend Sitzgelegenheiten, da der Spielplatz veraltet, die Geräte teils verrostet und stark mitgenommen seien.

Bürgermeister Manuel Rosenke zeigte sich erstaunt: »Die Sanierung aller Spielplätze steht doch schon lange auf der Agenda.« Wo, wann, was gemacht werde, müsse noch festgelegt werden. Zunächst gelte es, ein Konzept zu erarbeiten und das unter Mitwirkung der Kinder und Jugendlichen. Da habe der Spielplatz »Lindenberg« sicher keine Vorreiterstellung, so Rosenke.

Gerd Espanion (SPD) legte Wert auf eine vorherige Bedarfsanalyse, wo Frequenz, Nutzung und Altersstruktur mit einbezogen werden sollten. Einer willkürlichen Auswahl eines Spielplatzes stimme die SPD-Fraktion nicht zu. Manfred Riedl (SPD) sah die Notwendigkeit eines integrativen Spielplatzes für Fernwald, ein Thema das diskutiert werden müsse. Die Freien Wähler dagegen favorisierten die Boulderwürfel und forderten vermehrte Angebote für Zehn- bis 16-Jährige. Es wurde beschlossen, den Antrag im Geschäftsgang zu belassen und auf den Abschluss der anlaufenden Vorarbeiten durch die Verwaltung zu warten.

Der Antrag zur Verkehrssicherheit vor Kitas mit Parkmöglichkeiten, Schutz beim Bringen sowie Abholen, Kfz-Verkehr auf dem schmalen Kindergartenweg und neue Schilder, Markierungen oder Ähnliches wurde an den Ausschuss für Bauen, Umwelt und Verkehr mit Bericht an die Gemeindeverwaltung weitergereicht.

Die Grünen wollen gerne die Energiekosten der Fernwälder Bürger senken und präferieren hierzu eine kostenlose Thermocard. Rainer Müller (Grüne) plädierte für die Thermocard, da man durch einfaches Anhalten an die Mauern Dämmungslücken leicht ausmachen könne. Durch geeignete Sanierungsmaßnahmen könnten dann Zug oder Kältebrücken verhindert, die Wohnqualität gesteigert und die Energiekosten gesenkt werden. Gerd Espanion (SPD) hielt dagegen: »Die Karte kostet gerademal zwei Euro, kostenlos macht da keinen Sinn. Die SPD wird dem Antrag nicht zustimmen, so lange der Energiebeirat nicht befragt und der in Aussicht gestellte Klimamanager nicht eingestellt ist«.

Rosenke beruhigte, dass der Manager «auf dem Weg« sei und Fördermittel beantragt würden. Heike Habermann (Grüne) befürchtete derweilen, dass die Leute keine Anlaufstelle für ihre Probleme und Fragen hätten. Dem widersprach Heike Wehrum (SPD); »Es gibt schon seit Jahren Angebote und Beratungen vom Landkreis Gießen«. Nach einigen weiteren Beiträgen wurde beschlossen, den Antrag im Geschäftsgang zu belassen und an den Energiebeirat weiterzuleiten.

Die Frage, ob der Weg zur Kita Froschwiese in Steinbach mit landwirtschaftlichen Maschinen befahren werden dürfe und sicher sei, wurde auf die nächste Sitzung vertagt.

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