1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Grünberg

Berufswege aufgezeigt

Erstellt: Aktualisiert:

gikrei_1003_jcs_Berufsin_4c
Blick auf einige Teilnehmer der virtuellen Berufsinformationsmesse. © Diegel

Grünberg (red). »Was mache ich nach der Schule?« Diese Entscheidung ist oft mit vielen Fragen und Unsicherheiten verbunden. Um den kommenden Schulabgängern Orientierungshilfen zu geben, bietet die Gallus-Schule seit Jahren Schülern und deren Eltern im Rahmen einer Berufsinfomesse Beratungen an.

Videokonferenz statt Aula-Treffen

Wegen Corona konnte eine Zusammenkunft in der Aula der Gallus-Schule nicht stattfinden. Daher hatte die Leiterin der Berufsorientierungsstufe der Gallus-Schule, Heike Heßler, wie bereits im Vorjahr zu einem virtuellen Informationsabend eingeladen. Somit wurde per Videokonferenz über die beruflichen Möglichkeiten, die nach dem Besuch der Gallus-Schule zur Verfügung stehen, informiert.

Individueller Ansatz

Dinah Doudu, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, stellte in einer anschaulichen Präsentation die verschiedenen Wege der Berufsfindung vor und beantwortete Fragen der Jugendlichen, der Erziehungsberechtigten und auch der Lehrkräfte. Für die Berufsberaterin ist der individuelle Ansatz für jeden Jugendlichen wichtig. Ein realistischer Berufsweg soll gefunden und nachhaltig von der Agentur für Arbeit begleitet werden.

Für viele der Förderschüler und Schülerinnen steht zunächst noch ein Jahr Berufsschule an. Elli Salzwedel von der Kreisberufsschule (Willy-Brandt-Schule) erläutert die Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung. Hier kann auch der Hauptschulabschluss erreicht werden.

Susanne Deutscher von den Schottener Sozialen Diensten stellte die Abteilung Übergang Schule/Beruf vor und verwies auf die Bereiche Holz, Lager/Logistik und Hauswirtschaft.

Stefan Bolz von der Lebenshilfe informierte im Anschluss über die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bei der Lebenshilfe für Jugendliche mit Förderbedarf. Er berichtete auch von der Möglichkeit, ein »Inklusives Freiwilliges Soziales Jahr« anzustreben. Hier können junge Menschen mit Handycap als FSJ’ler die Teams in den Werkstätten, Wohnstätten, Schulen, Kindertagesstätten oder auch auf dem Busecker Biolandhof der Lebenshilfe unterstützen.

Des Weiteren erläuterte Jens Kamprad vom Berufsbildungswerk Südhessen in Karben deren breitgefächerte Palette an maßgeschneiderten Angeboten zur Berufsorientierung, Berufsvorbereitung und Ausbildung, inklusive betreutem Wohnen, mit denen das Berufsbildungswerk junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche und soziale Teilhabe begleitet.

Viele Fragen beantwortet

Der Informationsbedarf der Schüler und deren Eltern war groß. Während der von Lehrerin Janine Jakob-Kauß moderierten virtuellen Berufsinfomesse konnten viele offene Fragen von den Beteiligten der einzelnen Institutionen beantwortet werden.

Auch interessant